Preclitl’s Theorie.
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folgen, wenn man 6,8_überhaupt 2 n polare Linien am elek-
tromagnetischen Leiter annimmt.
S. Prechtl’s Theorie.
Da es liier nicht darauf ankommt, die VorstellungenritECHTids von dem Wesen des Magnetismus und der Elektri-cität überhaupt zu erörtern, und die Meinung desselben vonder Identität beider ohnehin oben inr Wesentlichen schon ge-prüft ist, hier dagegen zunächst nur diejenige Theorie zur Un-tersuchung kommen kann , woraus derselbe die Wirkungen deselektromagnetischen Leiters erklärt, so hilst sich dieses aus sei-nen Abhandlungen 1 hierüber mit wenigen 'Worten heraushe-ben. Jeder elektromagnetische Leiter ist nach ihm ein Trans-
O
versalmagnet, dessen polare Linien der Zahl seiner Seiten cor-respondiren. Ueber den Fall, dafs dieser Leiter aus einemdreiseitigen Prisma bestände, finde ich nichts besonders er-wähnt, die übrigen Formen aber, deren Querschnitte reguläreFiguren bilden, sind sämmtlich berücksichtigt. Ist demnachder Leiter der Elektricität ein viereckiger Stab, so drückt die
ö . Fio.
Zeichnung eines Querschnittes desselben sowohl die Lage der jgo.polaren Linien als auch die Richtung der Magnetnadel um den-selben aus 2 . Eben dieses ist der Fall für ein sechsseitiges Pris-131.ma, bei welchem also die magnetischen Richtungen je zweieran einander liegender Seiten entgegengesetzt seyn sollen. Min-der nicht gilt dieses für Vielecke von gleicher Seitenzahl; istaber die letztere ungleich, so stellt sich in der Magnetisirangdie Gleichheit dadurch her, dafs zwei an einander liegende Sei-ten sich in der nämlichen Richtung magnetisiren, denn dieGleichheit der Seiten hat hier keinen Einflufs, Nimmt man zumSchliefsungsdrahte z. B. ein zwölfseitiges Prisma von unend-lich kleinem Durchmesser, oder was dasselbe ist, ein Prismavon endlichem Durchmesser und unendlich vielen Seitenflä- _dien, d. h. einen Cylinder, so liegen hier die einzelnen Polari-täten sehr nahe an einander, und es vereinigt sich also auf eineMagnetnadel von endlicher Länge die Gesammtwirkung allerder Polaritäten, welche über dem Durchmesser desjenigen Quer-
1 G. LXVII. 259. LXVIir. 187.203. Schweigg. Journ. XXXVL 399.
2 Dafs die letztere unrichtig sey, eben wie bei der nächstfol-genden Figur, aiöge hier nur bciliutlig bemerkt werden.