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3 (1827) E
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Elektromagnetismus.

gen , wobei sich bald ergiebt, dafs sie dann eben so gut nachder einen als nach der andern Seite abweichen könnte. Es liel'sesich zwar diesem Argumente mit einer nicht schwierigen Vor-aussetzung begegnen, allein man muls nicht stets zu neuen Hy-pothesen seine Zuflucht nehmen, um die alten zu retten.

2. Seebecics und Davys oben (III. B. 5.) angegebeneVersuche über die Magnetisirung der Stahlnadeln um die ganzeOberfläche des elektromagnetischen Leitungsdrahtes so dafsder Nordpol und Südpol derselben stets nach einer Seite hinliegt, stehen mit dieser Hypothese im Widerspruche 1 .

3. Die Wirkungen der schrauben - und spiral - förmigenWindungen, so bestimmt, mindestens die ersteren, aus derHypothese des bipolaren Transversalmagnetismus folgen, sindmit der Theorie des tetrapolaren Transversalmagnetismus ent-weder völlig unverträglich , oder auf allen I'all nicht gut ver-einbar. Zwar hat vos Althaus versucht, diese Erscheinungzu erklären, indem er annimmt, dafs bei einem schraubenfiir-

lSlt.mig umschlungenen Cylinder ab die nordpolaren Magnetismenec,a,a.... ot, a, u ... sich nach a hin unten vereinigen, wodurchdann ein Nordpol in der Richtung entstellen müsse, nachAufsen aber zerstreuen ; dafs dagegen die südpolaren Magnetis-men/?, ß,ß, . ß', ß', ß',.... sich nach der entgegengesetzten

Seite nach b hin vereinigen, wodurch dann in ß ein Südpolentstände, nach Aufsen aber auch diese sich zerstreuen. Hier-nach miifste dann von b aus nach Aufsen sich nordpolarer, undvon a aus gleichfalls nach Aufsen südpolarer Magnetismus zei-gen , welchen VON Althaus auch wahrgenommen haben will,obgleich dieses weder mit meinen eigenen Beobachtungen, nochauch namentlich mit denen von G. G. Schmidt 2 iibereinstimmt.

4. Auch nach dieser Hypothese ist nicht erklärlich, warumein mitten durch ein Stahldrahtgewinde gehender elektrischerFlaschenschlag keinen Magnetismus erzeugt, indem hierdurchnothwendig auf gleiche Weise ein tetrapolarer Magnet entstehenmiifste, als naoji der Schnudtschen Theorie ein bipolarer.

5. Endlich könnte tnan der Theorie noch einen Mangel aninnerer Bündigkeit entgegensetzen , indem die durch sie erklär?ten elektromagnetischen Erscheinungen eben so gut auch dann

1 Vergl. Pfaff: der Elektromagnetismus. S. 2G7,

| £. LXXJI, 3.