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Ebbe und F1 uth.
Diese Oseillationen können, da sie sehr klein sind, alssich zu einander hinzufiigend und jede für sich bestehend an-gesehen werden, und wir können sie daher jede einzeln be-trachten. Diejenige, auf welche sich das erste Glied bezieht,hängt für einen gegebenen Ort auf der Erde blofs von v ab, undihre Periode wird also durch die Rückkehr des Himmelskörperszu derselben Declination bestimmt. Die zweite Art von Oscil-lationen hängt vorzüglich, wenn n einerlei bleibt, von nt—t jjab, und hat also den scheinbaren Umlauf des Gestirns um denganzen Himmel oder die Rückkehr zu derselben Stellung gegenden Mittagskreis zu ihrer Periode. Die dritte Art von Oscil-lationen hat nur eine halb so lange Periode, da bei wenig ge-ändertem v ihre gleichen Werthe schon wiederkehren, wennnt — ip sich um ISO Grade ändert.
Ehe wir aber hieraus die Oseillationen selbst naher be-stimmen können, müfste eigentlich noch derjenige Theil vonadV' gesucht werden, dervon der Attraction der Kugelschicht,deren ungleiche Dicke durch a y ausgedrückt ist, hervorgebrachtwird. Jndefs, da diese auf einer ganz eigenthümlichen Un-tersuchung beruht und es uns hier nur auf den Hauptgang derBetrachtungen ankommt, so wollen wir darauf hier keineRücksicht nehmen.
23. O s c i 1 1 ationen der ersten Art.
Diese werden so bestimmt, als ob der ganze Werth von
kV in dem Ausdrucke
T 2
i ^3 L (Sin. 2 v — 4 - Cos . 2 v) (1 + 3 Cos. 2 5), enthalten
wäre. Die Betrachtung dieser Oscillation kann ich hier sehrabkürzen durch die von Laplack vollständiger begründeteBemerkung, dafs sie fast ganz so erfolgen, wie es das un-ter der Einwirkung der anziehenden Körper statt findendeGleichgewicht fordern würde. Nimmt man dies an, so sinddie in Beziehung auf t genommenen partiellen Differentiale= 0, und die Gleichung M geht ganz kurz in « g y = a V' über,
j . . r 2 L (Sin . 2 v — | Cos . 2 v) (1+3 Cos. 25 )
das ist u y = -- 7 — -—- - - i
4 e 3 . g.
und dies ist die Höhe der Fluth, die in Beziehumi auf dieseOseillationen statt findet. Der Grund aber, warum sich hierfast ganz die dem Gleichgewichte angemessene Form her-