Druckschrift 
2 (1861)
Entstehung
Seite
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alter behandelt, und diese Behandlung istromantisch. Daher in der Poesie des Mittel-alters jene mystische Allgemeinheit; die Gestaltensind so schattenhaft, was sie thun ist so un-bestimmt, alles ist darin so dämmernd, wie vonwechselndem Mondlicht beleuchtet; die Idee istin der Form nur wie ein Räthsel angedeutet,und wir sehen hier eine vague Form, wie sieeben zu einer spiritnalistischcn Literatur geeignetwar. Da ist nicht wie bei den Griechen einesonnenklare Harmonie zwischen Form und Idee;sondern, manchmal überragt die Idee die gegebeneForm, und diese strebt vcrzwciflungsvoll jene zuerreichen, und wir sehen dann bizarre, abenteuer-liche Erhabenheit: manchmal ist die Form ganzder Idee über den Kops gewachsen, ein läppischwinziger Gedanke schleppt sich einher in einerkolossalen Form, und wir sehen groteske Farce;fast immer sahen wir Unförmlichkeit.

3) Der allgemeine Charakter jener Literaturwar, daß sich in allen Produkten derselben jenerfeste, sichere Glaube kund gab, der damals in