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befriedigen. Aber ich bitte Euch, Zeit und Ort,wo ich dieses niederschreibe, gehörig zu ermessen.Vor zwanzig Jahren, ich war ein Knabe, ja da-mals, mit welcher überströmenden Begeisterunghatte ich den vortrefflichen Uhland zu feycrn ver-mocht! Damals empfand ich seine Vortresslich-keit vielleicht besser als jetzt; er stand mir naheran Empfindung und Denkvermögen. Aber so vie-les hat sich seitdem ereignet! Was mir so herr-lich dünkte, jenes chevallercske und katholischeWesen, jene Ritter die im adlichcn Turncy sichhauen und stechen, jene sanften Knappen undsittigen Edelftaucn, jene Nordlandsheldcn undMinnesänger, jene Mönche und Nonnen, jeneVatergrüfte mit Ahnungsschaucrn, jene blassenEntsagungsgefühle mit Glockengelaute, und dasewige Wehmuthgewimmcr, wie bitter ward esmir seitdem verleidet! Ja, einst war es anders.Wie oft, auf den Trümmern des alten Schlosseszu Düsseldorf am Rhein, saß ich und dcklamirte