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Die romantische Schule
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haben sie ihn, besonders durch ihre Liebkosungen,schon frühe verdorben. Er war das Schooßkindder bleichen tragischen Gottin. Einst, in einemAnfall von grausamer Zärtlichkeit, küßte diese ihmdas junge Herz so gewaltig, so liebestark, so in-brünstig saugend, daß das Herz zu bluten begannund plötzlich alle Schmerzen dieser Welt verstandund von unendlichem Mitleid erfüllt wurde.Armes, junges Dichterhcrz! Aber die jüngereTochter Mncmosincs, die rosige Göttinn des Scher-zes, hüpfte schnell hinzu und nahm den leidendenKnaben in ihre Arme und suchte ihn zu erheiternmit Lachen und Singen und gab ihm als Spiel-zeug die komische Larve und die närrischen Glöck-chcn, und küßte begütigend seine Lippen, undküßte ihm darauf all ihren Leichtsinn, all ihretrotzige Lust, all ihre witzige Ncckercy.

Und seitdem gcriethcn Sternes Herz undSternes Lippen in einen sonderbaren Widerspruch: