251
tc» gelesen, gewöhnlich an den Orten spukenmuß, wo man Geld begraben hat, so will ichaus Vorsorge einige Sous irgendwo auf denBoulevards begraben. Bis jetzt habe ich zwarschon in Paris Geld todtgeschlagcn, aber niebegraben.
O Ihr armen franzosischen Schriftsteller, Ihrsolltet doch endlich einsehen, daß Eure Schauer-romane und Spukgeschichten ganz unpassend sindfür ein Land, wo cS entweder gar keine Gespenstergiebt, oder wo doch die Gespenster so gesellschaft-lich heiter wie wir anderen sich gehaben würden.Ihr kommt mir vor wie die Kinder, die sich Maskenvors Gesicht halten, um sich einander Furcht ein-zujagen. Es sind ernsthafte, furchtbare Larven,aber durch die Augenlucken schauen fröhlicheKinderaugen. Wir Deutschen hingegen tragenzuweilen die freundlich jugendlichsten Larven, undaus den Augen lauscht der greise Tod. Ihr seydein zierliches, liebenswürdiges, vernünftiges und