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sichtern, freundlichen Wahrsageraugcn, und sei-nem wehmüthigcn Geheimnis. Die bunte, gau-kelnde Heiterkeit verhüllt einen großen mystischenSchmerz. Die Zigeuner müssen ncmlich nachder Sage, die in dieser Novelle gar lieblich er-zählt wird, eine Zeit lang in der ganzen Weltherumwandeln, zur Abbüße jener ungastlichenHarte, womit einst ihre Vorfahren die heiligeMuttergottes mit ihrem Kinde abgewiesen, alsdiese, auf ihrer Flucht in Egypten, ein Nachtlagervon ihnen verlangte. Deshalb hielt man sichauch berechtigt, sie mit Grausamkeit zu behan-deln. Da man im Mittelalter noch keine Schel-lingschen Philosophen hatte, so mußte die Poesiedamals die Beschönigung der unwürdigsten undgrausamsten Gesetze übernehmen. Gegen niemandwaren diese Gesetze barbarischer als gegen diearmen Zigeuner. In manchen Landern erlaubtensie jeden Zigeuner, bei Dicbstahlverdacht, ohneUntersuchung und Urthel, aufzuknüpfen. So wurdeHcinc, rvmant. Schule. Iß
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