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Wie wahr, wie treu ist die betrübtest- Langeweileda gcschildcrtl Der eine von den drei natürlichenSöhnen des verstorbenen Landgrafen sitzt allein,in dem verwaisten weiten Burgsaal, und sprichtgähnend mit sich selber, und klagt, daß ihm dieBeine unter dem Tische immer langer wüchsen,und daß ihm der Morgenwind so kalt durch dieZahne pfiffe. Sein Bruder, der gute Franz,kommt nun langsam hereingcschlappt, in den Klei-dern des seligen Vaters, die ihm viel zu weit amLeibe hangen, und wehmüthig gedenkt er, wie ersonst um diese Stunde den Vater beim Anziehenhalf, wie dieser ihm oft eine Brodkruste zuwarf,die er mit seinen alten Zahnen nicht mehr beißenkonnte, wie er ihm auch manchmal verdrießlicheinen Tritt gab; diese letztere Erinnerung rührtden guten Franz bis zu Thranen, und er beklagt,daß nun der Vater todt sey und ihm keinen Trittmehr geben könne.