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Die romantische Schule
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Hastesten Personen in diesem Buche uns so be-kannt dünken, als hatten wir in früheren Zeitenschon recht traulich mit ihnen gelebt. Alte Erin-nerungen erwachen, selbst Sophia tragt so wohl-bekannte Gesichtszüge, und es treten uns ganzeBuchenallcen ins Gedächtnis, wo wir mit ihr aufund abgegangen und heiter gekost. Aber dasAlles liegt so dämmernd hinter uns, wie ein halb-vcrgesscner Traum.

Die Muse des Novalis war ein schlankes,weißes Mädchen mit ernsthast blauen Augen,goldnen Hyazinthenlocken, lächelnden Lippen undeinem kleinen rothen Muttermal)! an der linkenSeite des Kinns. Ich denke mir nemlich alsMuse der Novalisschcn Poesie eben dasselbe Mad-chen, das mich zuerst mit Novalis bekannt machte,als ich den rothen Maroquinband mit Goldschnitt,welcher den Ofterdingcn enthielt, in ihren schönenHänden erblickte. Sie trug immer ein blaues