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Der arme Fr. Schlegel, in den Schmerzenunserer Zeit sah er nicht die Schmerzen der Wie-dergeburt, sondern die Agonie des Sterbens, undaus Todesangst flüchtete er sich in die zitterndenRuinen der katholischen Kirche. Diese war je-denfalls der geeignetste Zufluchtsort für seineGemüthsstimmung. Er hatte viel heiteren Uebcr-muth im Leben ausgeübt; aber er betrachtete sol-ches als sündhaft, als Sünde die späterer Ab-büße bedurfte, und der Verfasser der „Lucinde"mußte norhwendigerwcise katholisch werden.,
Die Lucinde ist ein Roman, und ausser seinenGedichten und einem dem Spanischen nachgebil-deten Drama, Alarkos geheißen, ist jener Romandie einzige Originalschopfung, die Fr. Schlegelhinterlassen. Es hat seiner Zeit nicht an Lob-preisen dieses Romans gefehlt. Der jetzige hoch-ehrwürdige Herr Schlcyermachcr, hat damalsenthusiastische Briese über die Lucinde herausgc-