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Volkes nachgewiesen habe. Keineswegs jedochleugnete ich bei dieser Gelegenheit den selbst-standigen Werth der goctheschcn Meisterwerke. Siezieren unser thcucres Vaterland, wie schöne Sta-tuen einen Garten zieren, aber es sind Statuen.Man kann sich darin verlieben, aber sie sindunfruchtbar: die goetheschcn Dichtungen bringennicht die That hervor, wie die Schillerschcn. DieThat ist das Kind des Wortes, und die goethc-schen schonen Worte sind kinderlos. Das ist derFluch alles dessen, was durch die Kunst entstan-den ist. Die Statue, die der Pigmalion verfer-tigt, war ein schönes Weib, sogar der Meisterverliebte sich darin, sie wurde lebendig unter sei-nen Küssen, aber so viel wir wissen hat sie nieKinder bekommen. Ich glaube Herr CharlesNodier hat mal in solcher Beziehung etwas Aehn-liches gesagt, und das kam mir gestern in denSinn, als ich, die unteren Sale des Louvre durch-wandernd, die alten Göttcrstatuen betrachtete. Da