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Die romantische Schule
Entstehung
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selben Eifer und zu demselben Zwecke. In allenseinen Werken lebt dieselbe große sociale Idee,dieselbe fortschreitende Humanität, dieselbe Ver-nunftrcligion, deren Johannes er war und derenMessias wir noch erwarten. Diese Religion pre-digte er immer, aber leider oft ganz allein undin der Wüste, lind dann fehlte ihm auch dieKunst, den Stein in Brod zu verwandeln; erverbrachte den größten Theil seines Lebens inArmuth und Drangsal; das ist ein Fluch, derfast auf allen großen Geistern der Deutschenlastet. — Mehr als man ahnte war Les-sing auch politisch bewegt, eine Eigenschaft diewir bei seinen Zeitgenossen gar nicht finden;wir merken jetzt erst, was er mit der Schilde-rung des Duodczdcspotismus in Emilia Galottigemeint hat. Man hielt ihn damals nur füreinen Champion der Geistcöfrcihcit und Bekam-pfer der klerikalen Intoleranz; denn seine theolo-gischen Schriften verstand man schon besser. Die