überhaupt; der Drache der überwunden wird, istdie Sünde; der Mandelbaum der dem Heldenaus der Ferne sd tröstlich zuduftet, das ist dieDreieinigkeit, Gott Vater und Gott Sohn undGott Heiliger Geist, die zugleich eins ausmachen,wie Nuß, Faser und Kern dieselbe Mandel sind.Wenn Homer die Rüstung eines Helden schildert,so ist es eben nichts anders als eine gute Rü-stung, die so und so viel Ochsen wcrth ist; wennaber ein Mönch des Mittelalters in seinem Ge-dichte die Röcke der Muttcrgottes beschreibt, sokann man sich darauf verlassen, daß er sich un-ter diesen Röcken eben so viele verschiedene Tu-genden denkt, daß ein besonderer Sinn verborgenist unter diesen heiligen Bedeckungen der unbe-fleckten Iungfrauschaft Maria, welche auch, daihr Sohn der Mandelkern ist, ganz vernünftiger-weise als Mandclblükhe besungen wird. Das istnun der Charakter der mittelalterlichen Poesie,die wir die romantische nennen.
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