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Des Europaischen Herolds vierdtc Haupt - Handlung
sterbt?,,! oderJttam/ Grafens Euffachiivon Bouillon ( den andere einen Grafen vonBologne vennen Gemahlin/ums J.C. >078zurerbin hinterlassen. Dieser beyden eheleutesöhne waren GrafGoctfrtcd/Baldut»?undlBtlhel»??. Die zwey alteren Übergabendem jüngern das Hertzogthum/und nachdemdieser mit tode abgangcn/ folgte ihm sein söhn/Heryog vterrich/nach / der A. 1128 verlassenHertzog S»mon l. dieser Hertzog lNartha-um l, dessen mit Fr. Berthen / Hertzog Fried-richs in Schwaben tochter/ A-1176 hinterlasse-nezwey söhne Herzog Gunon u, so A. 1207kinder-loß verstorben / und Herzog FriedrichI, anfangs Grafzu Bitsch/ der A-12, z oder ^08abgangen/ nach einander regieret haben. Her-zog Friedrichen succecl-rte sein mit Ludomil-len Hertzog Miezeslaven in Polen tochter er-zeugetersöhnH.Friedrich!!, derA. 12-znebstseiner Gemahlin / frau Zlgnefen / gebohrnerGrasin zu Baarz verließHeryogTheobal-den l, und folgete diesem A. i^zo sein bruderHeryog Matthaus 11 .welcher A. 1259 vonseiner Gemahlin Fr. Tatharinen/ HertzogValerians zu Limburg tochter / zum Nachfol-ger hinterlassen Hertzog Friedrichen Ui.Nachdem auch dieser A. izoz die schuld dernatur bezahlet / trat sein und Fr. Margare-then /König Theobalds in Navarren/ söhn/HeryogTheobaldll, ins regiment/und brach-te nach seinem tode solches auf seinen mit Fr.Elisabeth äe ktumixny erzeugeten söhn/ HeryogFriedrichen IV, dessen und seiner GemahlinIsabelen/Kayser Albrechts i tochter/sohn warHeryog Rudolph / welcher A. iz^8 die regie-rung antrat/ und in der beruffenen schlacht beyOresss in?ontbieu A. 1346 geblieben/und dessensöhn/ Heryog Johannes/ der A. >382 zu Pa-ris an vergifftung gestorben/ hat von seiner Ge-.mahlin Fr. Sophien/ Graf Eberhards zuWürtemberg tochter / verlassen seinen söhn/Hertzog Tarln den Ruhne»?/ der mit seinerGemahlin / Pfaltz-Grasin Margarethen/Kayser Ruprechts tochter/ drey Printzen gezeu-get/die aber vor dem Herrn vater in der kind-heit das zeitliche gesegnet; dal)er der Herr va-ter mit einwilligung der Land-Stände verord-net/daß mit seinem A. erfolgten abster-ben dessen Hertzogthum aufdie spindel/nemlichauf die eine tochter/nahmens 'Isabella fallensolte; Massen sie ihrem Gemahl/ HeryogKe-N2W von ^njou, König zu Neapolis/ das Her-tzogthum zugebracht / welche trsnzlation KayserSigmund A. 1434 zu Basel bestätiget.
Ihr söhn/ Heryog Johann Ii, hat daraufregieret/weil ihm der Herr vater bey leb-zeitendas Hertzogthum/ Fürstenthum/ (welches indem fchenckungs-briese cls dato am 26Mann A. 1452/so in H. Leibnitzens coä. lur.Lsnt.l'om.Ip. Z82 zu finden/pririceris genanntwird/)Marckgrafschasst/Land-und Herrschaff-ten durch schenckung übergeben. Er starbaber vor dem Herrn vater/ und hatte erzeugetHeryog Nicolaum den Zierlichen / als letz-ten Hertzog dieses geschlechts. Nachdem nundieser ohne leibes-erben todes verfahren/hat sei-nes Herrn vaters schwester /Iolantha/ GrafFriedrichs vonVaudemont Gemahlin/ alsnächsteAgnatin/ succsäiret. Und ist aus dieser
ehe entsprossen Hertzog kenawz, der sich Rö-ntg zu Jerusalem/ Neapolts/ Sicilien undAragonien/ auch Herzogen zu Barr undLalabrien /wieauch Barcelona/Grafen zu
V-mäemont , (Zuilc , Utld ^m court,
Marekgrafen zu l'ont a t^oullon, ^omvüls Lcc.geschrieben/ undA. C.'sOZtodes verblichen.Von seinen Herren söhnen haben Heryog Der UrWAnrhon das itzige Lotharingische Hertzogliche veru?ittHaus/und Herr Llzuäiuz .Gras ZttQuile und sich ii, ver?^umale, die Hertzogen und Grafen von emle. ^dene
^lercoeur, I4arcourt, Lbeuv-
rcsx, lo^euke, LnAOu!eme,/z.umJle, Lldccuk, k.i-eux, Ivlontlor, 6e 8. komaixe, äs^lanbec Lcc. er-bauet UNdgeMget/welche sämmtlich ihre for-tun durch alliantzen und fürnehme Königlichebcdienungen in Franekreich gemacht haben.
Hertzog Anthons mit Fr. Renaten von Bour-bon gezeugeter und A. 1544 hinterlassener äl-tester söhn/ Heryog Frany /folgete dem Herrnvater bald nachA. 1545 / und wurde sein mitFr. Christinen Königs Christierni in Däne-mark erzieletcr Printz/ Hertzog Carl/ amFrantzöischen Hofe erzogen. Allda er auch andie Königl.Princeßin Claudien/ König Hen-richs 11 tochter/sich A. 1559 vermählet / ist aberA.16O8 erblasset/ und hat zween söhne/ Her-zog Henrichen zu Lotharingen / und GrasFranyen zu Vauclemont hinterlassen. Jenerhat mit seinen zwo Gemahlinnen / Catharinenvon Bourbon / König Anthons in Navarrentochter/ und Margarethen Gonzagin/HertzogVincenzenvonMantua tochter/ keine ehelichemännliche erben/wohl aber zwo Fräulein / dü-colceam und Llaucliam, erzeuget/welche die bee-den söhne Herrn Frantzens / als Heryog Carll!l die dücolXam, und H. Nicolaus Franydie LUuäism gehe^rather.
Dieser Heryog Tarl hat sich wegen seinerGemahlin des Hertzoglhums angemasset/ undhernach jure proprio dasselbe zu behaupten ge-suchet/mit siu'wendung/Hertzogsken3ti l! Ro-^^ANtgs zu Ierufale»?? testament und verord-d,e fttMnung/wieauch die observantz ließen dasHer-^'tzogthum ferner nicht auf d»e spindel falle»?/und habeman es anfangs nichtgewust/GrafFrantz aber von Vaudemont sey befugt gewe-sen/als nächster lehns-folger seines ohne männ-liche leibes-lehns-erben verstorbenen bruders/in dem Hertzogthume und landen zu lucceä.ren/vonweichem der leibliche Herr söhn/ HertzogCarl/ das luccellions-recht/ nicht aber bloß sei-ner Gemahlin halber die ^mmittrarion habe.So lange nun dieser und seine männliche Fürst-liche eheliche pottsrität am leben / gcbühretenihnen die lande allein. Solte sichs aber alsofügen/ daß er ohne dergleichen leibes - lehns-er-ben abgienge/ alsdenn käme in der seit - linieder nachste Agnat unstreitig zur lueceülon.
Dargegen hat Heryog Henrich in die Hey-rath anders nicht willigen wollen/ als wannman gestehen wolte/ daß die Princeßin Nico,lsea erbin wäre; inmassen der Uylus in ihremnahmen zugleich gesühret / und die müntzen alsoüberschrieben werden sollen: Carl und Nico-Ina von GDTTes gnaden/Heryoge zu Lo-tharingen :c.
Nach H.Henrichs tode wolte H. Carl andiese mit-regierung nicht verbunden seyn/ aus?uMät.
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