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von dem GroA-Hertzogkhum Floretitz.
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Gou^raini- An der 6 O u V k 8^ /z. I Z1L eincs Groß-G7oß'Htt^ ^r^zogs ist nicht zu zweifeln/ simcmahl er intzoge ^ ^ seinen landschafften alle Regalien und kenn-zeichen der Hoheit ohne iemands Widerrede«xerciret/ und V0V allen Europäischen Poten-tzen dafür erkennet und geehret wird. Als
denn Onbsi I:mocentiu3 X per 6ccrstum resol-
viret/ daß denen Gesandten desselben der titulExcellentz/und andere ehren-bezeugungen gleichdenen Savoyischen Gesandten gegeben wer-den sollen. Wornach sich auch der Franyöi-sche und andere Höft bisher gerichtet/ undsolches anitzo umso viel desto mehr/ nach demitzigemGroß-Hertzoge und seinen nachkom-men das przeclicat ihrer Röntgt. Hoheitbeygeleget worden. Was maßen der Groß-Hertzog Cosmo n durch abschickung des Lo-tnreä0,siinesGesandten/von denen meistenChur - und Fürsten des Reichs das pi-Täisac8 5 ?>. Lnl 5 81KL I erhalten / und wi- derWünenbergische Hof allein gedachten! colo-icciodle larve abgezogen/solches hat der au-tor des tractats 6s Lupremam artig ausge-Mb^rkeit führet. Und ob er wohl wegen Siena/ undÄoÄ' ^'^es theils der Insul Elva/ dcr Cron Spa-^ ' nien; wegen Florentz/Volterra/des Marck-grafthums d.uniAi,stadt k^ontremoliund kllla-terr-1) so vor diesem dem hauß ^iLZpina zugehö-ret/ und ein stück des Hertzogthums Meylandgewesen/welches A.165O der Groß -Hertzogvon Kayser Ferdinanden ill zu lehn empfangenlassen / dem heil Romischen Reiche; wegenzz.26ico53no dem Pabst/wegen des lanbes Lstur-M3 und^lsremmz aber demAbt der drei) kontsi-nen mitlehns-schuldigkeit verwandt ist; so istdoch dieses an dem 8upremgtso wenig abbrü-chig/als viel der lande und orter noch sind/die erohne6epen6entz besitzet/ und darinnen er keinenodern außer GOtt und dem schwerdt erkennet.GtMM Das statnm - schild des Groß-Heryogswapen des---zeiget im goldfarbigen gründe fünff rothe run-ftivct?. siguren / welche etliche vor Pillen ausgeben/dieweil das Hochfürstliche hauß zu seinemstamm-vater einen artz: gehabt. Andere hal-ten es vor diefünffrothenapft!/ welche^!-llnuz ^äius, ein artzt und erbauer dieses Hanfes/aus Medien mit gebracht/ und zum anden-cken in sein wapen ^ versetzet. Oberhalb diesersünff pitten oder apftl stehet der sechste etwasgrößer von gestalt und blau von färbe / darin-nen die drey Frantzöisihen güldenen lilien 2und 1 zu befinden. Und hat Römg LudwigXII dem ?etl 0 6c ^lellices, Lrao Lonsalionere^i?iorenia,A.C. isOy dieses letztere stück ver-ehret. Auffdiesem schild ruhet die Corona ^s-Z^l5, welche der Pabst obangeregter maßendem neuenGwß-Hertzoge Cosino enheilenwel-che gantzANgemein/und mit pinnulls oder spitzenerhöhet/ auch in der mitten mit einer ausge-breiteten oder ausgeblühten rochen lilie bezie-ret ist. Diese blume rühret aus dem altenFlorentinischen stadt-wapen. Wann ein Helmauff dieses schild gestellet wird/so pflegt er ge-crönt zu seyn und einen silbernen falcken zutragen. Es stehet dieser Vogel mit dem linckenfuße auff einer rochen lilie / und führet in derrechten einen güldenen ring mit einem spitzi-gen diamanten/ darum ein fliegender zettulschwebet/mit der obschrifft: Semper. Um henVierdte Haupt-Handlung.
stammschild hänget das Ordens-zeichen S.Stephans. Die helin-decken sind gelbeund roth. Cosinus I erwehlte/mn dem KayserAugusto nachzuahmen / das zeichen des stein-bocks zu seinem wapen/ ließ es auch an verschie-denen palästen/ die er gebauet/ emhauen ; al-lein es war solches eine particular-mvemion,denen seine Nachfolger sich nicht weiter bedie-net.
Bey der titulatur erscheinet die bescheiden- Titulatur,'heit des Groß - Hertzogs. Denn da er wegender ansehnlichen lande und mcorpormen für-treffiichen dignitäten weitläufftiger in stinemtitul seyn käme/schreibt er sich nur n.vonGGTTes gnaden/ Groß-Herysg von He-trurien. Von andern istihme bißher geschrie-ben worden t 8ersn6Ilmc> 2L potentiülmo vc>-mino, Domino Losmo lertio, !6etrurise XlgAnoDuci Lcc.
Von dem Orden S. Stephans ist zu mer-Der Ritte?-cken/ daß offthöchstgedachterHeryog coim^Ade-l s.! denselben zur Versicherung seiner sie-macht 'A.1561 5un6im und ejngesetzet. Denn nach-dem er der Insul Elva mejster worden/ undden sürtrefflichen seehaftn?urto mitdenen drey berühmten castellen/ Lteiie^ Bisons,und ^inZuckla genannt/ verstarcket hatte / hielteervor rachsam/eine bestandige militz zur sieanzustellen. Ordnete demnach mit des pabsisgenehinhaltung und approbstion eine Iiitter-schafft zu ehren St. Stephans / dem Pabstund Marterer/ weil er an dessen gedächtniß-tage/nemlich den 2 Aug. bey k^reiano einenhauptsächlichen sieg wider die einwohner vonSiena befochten hatte; und erhielte unter an-dern Privilegien/ daß er selbst Vorsteher unddas Haupt des Ordens seyn dörsste/ welchewürde auch jederzeit bey seinen nachkommenverblieben.
Dieser Ritter- Orden lebet nach der regui8. L-neäiÄi, bey welchen München ieder Rit-ter sein Novici^t sechs wochen lang aushaltenmuß / und bestehet selbiges darinnen / daß eralle fest-und sonntage der hohen messe undVesper in dem chor der kirchen/ und mit seinemRitter - Ordens-Habir bekleidet/ beywohnenmuß. Es sind breyerley Ritter/ welche indrey classen gecheilet werden. Die erstenwerden c^vslisn per ßiulü-ia, weil sie ihrenAdel bewiesen/ und dannenhero durch dasrecht in den Orden auffgenommen sind. Dieandere classe bestehet aus (^valien per xrg-is»welche der Groß-meister durch begnadigung zuRittern geschlagen/ ob sie schon nicht völlig be-wiesen/daß der Adelunverrücket bey ihrer fa-milie fortgesetzet worden. Die dritten werden(iavaIieri6iLommen63 genennet/ welche/ weilsie nicht von stlcher geburt sind/ daß sie dieRitter-würde suchen tönten / sich vor ihrer recs-püon anerbieren/ aus ihren eigenen mittelnBa-ley Lomma^llerien und Prioreyen zu stifften.
Jedoch nimmt man in diese class? nicht alle undiede ohne unterschied an / sondern man unter-sucht zuvor fleißig / ob der?rTtsn6snte ausehrlicher che gebohren / und seine samiiie mitfeinem groben schandfleck behafftet/ sondernvielmehr eine dem Adel beykommende lebens-artgesühret habe.
Was die eommanllsrien anlanget/ so sindVyy y s der-
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