von dem Groß-Hertzogthum Florentz.
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schoffs zu Meyland inspe^ion gehörig; der denen Provintzien auss gewisse waße einräu-
zuSaluzzo aber vomPäbstl. stuhlunmittel- men müssen. Sonsten ist zu mewken/ daß
bar äepenäiret. . nicht leichtlich ein land gefunden nerde/ wo
Streitigkeit Wegen der berechtigung/ diese geistliche mehr Carcheuser-klöfter als in Savoyen
teil mit'demchargen so wohl auch die Abteyen zu vergeben/ und Piemont anzutreffen.
^ ist zwischen dem Pabstl. und Savoyischen Hof DerUniversitaten sind zwey/ als zu Tu- umversitk
vor wenig jähren ein großer streit gewesen/und rm / welche Gr. Ludwig zu Savoycn A. un.
hat es vielmahl wenig gefehlet/ daß nicht der 1405 angerichtet/ Heryog Carl Emanuel ti
bann wider den Hertzog wäre äeclarixet wor- aber mit einer ritterlichen Academie vermeh-
den: weil aber dieser solch regele aus unterschie- ret; und zu Mondovi / deren stiffmng Pabst
denen Pabstlichen Bullen stattlich beygebracht/ Pius v, weil er vorher dasBistthum allda
hat S. Heiligkeit A. 1699 es ihm in unterschie- bekleidet/ sich hat lassen angelegen sevn.
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Hetturiensalte denen-nung undeinmhner.
Wird sekrbeschnitten
Je lustbare gegend in Italien/welche heutiges tages 'lolcanaHeisset/ wurde nebst den an-grantzenben örter vor diesem
k4etruria oder ^ulcia geNöN-
net/ und hatte ihre absonder-liche Konige/unter welchen K. porsenna dasland um das jähr Z444 nach erschaffung derwelt regieret hat. Hier bekamen die GallierZi.54.Zs62 eine lust/ihre wohnung auffzuschla-gen; dahero die einwohner des landes hülstebey der stadt Rom suchten / welches Her-nachmahls anlaß gab / daß die Römer undGallier in einen schweren krieg mit einanderverwickelt wurden; da denn diese letztern end-lich geschlagen/ die ttctrulLi aber der Römi-schen botmaßigkeit unterwürffig gemacht wur-den. Diese landschaffr/ welche dazumahlweit mehr in sich begriffe / als anitzo/ wurdedurch den Pabstlichen stuhl nach der zeit sehrbeschnitten/und ist erstlich das sogenannte Patri-monium petri, Nachmühls aber/durch das te-stament der derühmten ^attulbis, c^lkro undPerugia der Pabstl. kammer einverleibetworden. Diese 54atlM6i8 war eine Grafinvon Toscana/ und komfacii Marggrafen vonToscana tochter/welche zuletzt an Guelfens oenjüngern / Hertzog in Bayern / z^oms, Marg-graftns in Ztalien/sohn/verheyrathet wurde/U. weil sie/ wie dieJtalianischen geschicht-schrei-ber erzehlen/ einer allzuvertrauten freundschafftmit Pabst (ZreZorio Vlt gepflogen/ so übergabsie vor ihrem A. ms erfolgtem absterben durcheine solenne schenckung alle ihre lande uno gu-ter dem Pabstlichen stuhle.
Im sech;chendcn8eeu!o wmde dieses land nochin engere grentzen eingeschlossen/ indem dieCron Spanien den strich landes an der sie/ lo8tato cielli preiiäil genannt/ unter sich brachte/und befinden sich darinnen die örter piombino,
Orbitello, Porto Lrcvle, Porto 8. 8tefano,'pelamone uNd Porto bonZone auff der Insul
Llva; inmaßen sich denn auch die stadt Luc?
ca A.i4ZO wieder in die freyheit sthete/undhierauff hat Toscana in nichts weiters / als indem Floren wuschen/ ptfinnstchen undSi-enifchen gebiete bestanden/ welche die Medi-ceische familie / wie wir bald hören werden/ihrer Republicanischen freyheit beraubet/undunter dasjoch gebracht.
Die erbaulmg der schönen stadt Flo -ursprumreny soll zur zeit des ersten Triumvirats zudcrstavtSl^Rom / unter wahrenden bürgerlichen kriegen/^'geschehen seyn/ worauf sie im sünssten 8ecu!odurch den grausamen einfall der Gothen gäntz-lich zerstöret worden/ biß sie zu zeicen R. Carlsdes Großen wiederum in aufnehmen kam.
Zur zeit der Guelfischen und Gibellinischen Un-ruhe übte Florentz auch seinen cheii/ und wur-de durch diese zwey käHiones der Kayserlich--und Päbstlich-gestnneren innerhalb ihrer r.!au-ren sehr beunruhiget/ und hierauffcrkaufftesie von Kayser Rudolphen von Habsburg dievöllige freyheit vor 6c>Oczo gülden/ dergestalt/daß dieselbe nach der zeit biß zur erhöhung derMediceischen familie unter einer ^MvLrati-sehen regierung gestanden.
Die stadt Pisa ist gleichfalls lange zeit vor MMChristigeburterbauet worden/worzu vielleicht Pj5<.eine aus Griechenland in dieser gegend ange-langte colonie gelegenheit gegeben hat. Nachder Hand hat sich dieselbe immerfort erweitert/und als Pabst Mnoceneiu, !i A. nzz bey derdamahligen Päbstl. Verwirrung seine residentzzu Pisa aufschlug/ verehrte er derselben das Kö-nigreich 8arckmen mit der bedingung / selbi-ges den Saracenen abzunehmen/welches aberallererst um das iahr 1257 geschähe. Alleines schiene/ ob habe der Pabstl. stuhl die Pisa-ner nur allein zum instrument gebrauchet; in-dem Pabst Nomiacius Vitt die eroberte InsulSardinien A. 1298 Jacob Ii KöniK in Arra-gonien schenckte/dessen sohnAlphonsus!V sel-bige A. 1524 in würcklichen besitz nahm. Un-erachtet nun die Republique Pisa sich gleich-Nxxx z falls