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Des FuropSischen Herolds vierdte Haupt-Handlung
geschaffet/und daß dessen Nachfolger Johannes heydnische ungelehrte volckerfiengen an/ihren^ii-v5oüomu8 nicht vonihme/dem Pabst/son- Staat wider die Orientalische Kayser zu be-
' " festigen/die pabste bedienten sich/wie sonst
allezeit/ also auch dermahlen der gelegcnheit/durch bekehrung der ungläubigen sich einen
dcrn von ikeopbllo, Patriarchen zu Alexandria / auch ohne des Römischen stuhls cogensinvettiret worden. Allermass'N sich auch Am-brosius/Bischoff zu Meyland/ beymPabsteLiriciv UM die liter25 invcttiturT nicht angege-ben/UNd dadurch bemercket/ daß die kirche zu
großen respect und liebe zu machen/ zogen aberauch zugleich die um Rom herum gelegenelander und stadte an sich/ und konten die-
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Meyland dem stuhl zu Rom nicht unterworffen ses desto leichter thun/ weil die neuenChristen... 1... Alsdenn auch sonst um diese zeit kein und Lon-^eramen in Italien nicht alles so
wäre.
einiger anderer Charatterder Römischen Hohcit/ sondern dieses vielmehr zu befinden/ daßHey dem letztern zu^'lcvis ju d^umiclien gehalte-nen <^c>ncillc> die appellstiones gen RvM fasthart/nemlich bey straffe der excnmmumcgticzn,verboten/und des Pabsts sutorgät der verlang-te Nachdruck nicht gegeben worden. Gleich-wol aber ist nicht zu läugnen/daß die von der
genau nahmen/ und der Römischen kirche/ zurdanckbarkeit vor die bekehrung/auch einen fei-ten bissen neben sich gönneten; die Kaysere aberund deren LxsrcM solches nicht hindern konten.
Denn diese hatten an den feinden gnug abzu-wehren/ und vornehmlich zuzusehen / wie derrcst desOccidcnts zu läiviren wäre.
Ferner lhäte ein großes zu dieser auffnahmeivDurchUt
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stadt Rom hergezogene prs-eminentz dem attda der Pabstlichcn geist - und weltlichen ^berge-A^ "reliciirenden Patriarchen oder Pabste zur.ele- walt/ die einreißende barbarey und verdun-studien.vst'.on seines stuhls unsäglich viel genutzet/ in- ckelung guter künste und Wissenschaften/dem ihme gleichwol unstreitig primus locus un- welche zum theil von denen einfallenden Teut-ter der christlichen Geistlichkeit m dex sthen und anderen se^reutrionslischen völckern/gantzen wclt emgeraumet worden. und daher entstehenden kriegen/ und gemeinertiDurcbdie der pabstlichen Hoheit halsten auch cZlLmuät der lande herrührete/zum theil auch/jn?crk "r/" ferner die ittderChristenheitentstandene wie man vorgeben wl!^/von derCleriseyvorjctz-keyerexen und trennungen/ deren viele daher lich verhanget und befördert wurde. Welchesgerühret/daß die Bifchöffe anderer sürnehmen die nachfolgenden seeula bekrafftiget haben/dakirchen dem zu Rom seine prseroMiv und ehre der Pabst fich die clu-eätion und obcr-aufsichtmißgönneten/und unter sich selbst ihre -emula. aller'schulen in Europa augemaßet/ und dietiones, neid und zänckereyen trieben/ und die elendeste art von peäsmerie eingesühret. Sol-kirche durch stieÄirung eines weltlichen chem nach riß die vximvn ein/die liMs dicnc-Staats/und verketzerung derer obgleich ortbo- tennur vor die Geistlichen/ wiewohl sichs^oxen lehrer/ welche darwider mit mund und zwar auch mit diesen halten ließ/ denn sie wa-feder stritten/sehr zerrütteten. Da denn die ren mit ihrer mutter-sprache zu frieden/ undRömischen Bifchöffe bey den deßhalber ange- bekümmerten sich die Orientalischen wenigstellten eoncilüz oder ^nocüs sich ihrer autori- ums Latein / und die Lateinischen wenig umstät angemasset / und ihr ansehn und gewalt ;e Griechische. Die PKilobopMsehen Kucka, undwehr und mehr erweitert und befestiget haben, sonderlich das polMcom, fiel gar zu boden;
Dabey nun auch der grosse mißbrauch war / daher denn geschahe/daß niemand als die Pab-
daß/ obwohl im dritten und vierdten leculo steunddero lieben getreuen Bifchöffe/ lveßsü
noch viele treue lehrer der kirchen in lamerkeit ^
der lehre wandelten/ dennoch mißgunst/hoffartnnd geitz ihrer viele/wo nicht die meisten/ vonder Heiligkeit des lebens zurücke hielte/ daraus
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denn fetten entstunden; zum exempel/der streitzwischen L/xrisno und dem Römischen Bischoff
in Durckden abfalldes Kayserthums inItalien.
und die rechten prmcj^is und eigen-
schafft der polleic und der lehre von der hohenObrigkeit und dero Regalien innen hatten/undhierdurch gelegcnheit bekamen/ die höchste ge-walt zu Verstümmeln/ diepttncipm vcmocra-tica UNd ^riKocrZrics mit einem dem MoNUl'-Ltepwno, ingleichen zwischen ^ovatiäno und chischen Kayserlichen Estat höchstnaä)theiligeneococlio, welche einander verketzerten. Die zusatze auszubreiten/ ienlim Lc line ibntu sich ein-jenigen Bifchöffe nun / welche starcken beyfall zunisteln/ die Regalia samt landen und leutenhatten/ und bey denen offt in der wahren reli- an sich zu ziehen/ und sich zur souverainitat dengion leichtsinnigen Kaysern gehör fanden / die großen weg zu bahnen/ ehe und ohne daß dieverfolgeten die andern/welche offt bessere Theo- Kaystrliche Ministri und weltliche oKc^ezlogi und heiligere Christen warem die schädlichen coMe^icntzjen / welche den ho-
Wen iger nicht gäbe zu der Römischen sou- hen Obrigkeiten aus den Päbsilichen lehrenverainität starcken anlaß die äecgöeny des und thätligkeiten bevor stunden/allenthalben'Römischen Raxserthums in Italien, gnugsambegreiffen/und dem migui-
Denn wie die Orientalische Kaystre zu Eon- so mit der zeit aus festsetzuug des Pabst-stantinopel/ dieOccidentalische Rcichs-Pro- thums erwachsen/ zeitig den weg abschneidenvintzien theiis in derer Gothen und anderer konten»
Teutschcn und Nordischen völcker gewalt Es ist nicht zu zweiffeln / daß die embildung ^hinlassen musten/ die übrigen aber / und sonder- und stoltz derer Päbste dadurch um ein nterck- uMivwli-lich die stadt Rom/ so lange gleichsam auch vor liches ergrößertworden/ nachdem Kayser cherpckM.gantz verlohren hielten; biß hernach das Go- cgL in der wider den rechtmäßigen Kayserthische Retch in Italien wieder zerstöret/ und ritwm entstandenen militärischen rebeliion zumder exarckst avffgcrichtet worden. Also be- thron gestiegen/und den Vltchofss zu Romkümmerten sie sich auch wenig mehr um die zum allgemeinen Haupte der gesammtenBifchöffe dieser gegenden/ welches diesen christlichen kirchen cleclattret» Es hattenHerren überaus wohl zu statten kam. Die seither langer zeit die Patriarchen zu Constan-
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