' 'v'^
"- '.z^^ji«. !>>>'!
^sö/'s
«j
^s-°.
N
'' » t -' ' d 'ch», < l a
. WWW
:..- uMilktz»
tt'WWD?
'
. : '"^Ä^"^
,. .^-^" s.ic!Ä^
., '' .-Z5^
.' "' ---tt^. !'.
s
- -
---ÄH
' MF?
4'- fl^,'
,!>A/
von demFürstenchumedesP.'.bffcs.
6z;
. i ...» "' ^>ß»!ldil!»
^ ' i^-lchiiiiij^
höchsten gewalt der weltlichenObrigkeit theLl zu dern um des Staats willen / und sich im Kay-
nehmen. stnhum wider ^aximiannm und it^axentiumzu
h d-> Es wird dem geneigten leser nicht unange- mainteniren/der christlichen lehre beygepflichtet/
^..örgan^nehm seyn/zu erfahren/was es in denen erstern und in die kirche hohen stand/ehre/weltlichen
,'delt erstell ^--^^7 seLuliz mit dem Päbstlichen Primat, wel- Pracht / Wollust / geitz und andere dergleichen
^ cher auf die Würdigkeit der stadt Rom gesetzet fleischliche dinge tingeführet : Daher kerna
werden wollen / vor eigentliche bewandniß ge- malorum und ein unüberwindliches Verderb-
tvribu8, sowohl auch aus dem exempel eypriam hoher Herfür gethan / und hat sonderlich Dt-
undkirl-nillzni, die doch dem Pabst Stephans stPofffsui,u8 m denen wider den hochoerühin-Vischyss^n,
widerstand geleistet / und seine autoritär ver- ten Nifchoffzn Alexandrien/ des
achtet haben ; Lngleichen durch das exempe! /^rrü halber angesponnenen Kaystulichen ver-
Visuell! ^Isx3u6riui,und mit anderen dcrglei- solgungen stch des richterlichen aznrs an-""'
chen theils sehr weit hergesuchten / theils un- gemastet/und seinen stuhl über die stuhle
Müßigen und abgeschmackten gründen darzu- der übrigen Dischösse erhaben/ nicht zwar
thun / es habe sich der Römische Bischoff gar in krafft des pnm^s St. Peters / noch eines
zeitlich zum primae empor geschwungen; ^und spruchs aus GOTTes worte / oder denen
M vr< stye von Rayser eonlwumo dein GroA'n/ nooen/ auch nicht aus der nachfolge gemeld-
??wu.welcher vom Pabst sMettro > der jage nach / ten Apostels/ dessen succellorn er sich zwar nann-
«M- im ehristenthum insormirer/ und kurtz vor sei- te/ dergleichen aber auch der Bifchoff zu An-
W». absterben gemufft seyn so!!/ itzternanntem tiochia that/ sondern wegen der cliZnität und
Pabst solcher Primat nicht nur zugestanden / prsro^uv der stade ^om / als einer schule der
sondern ihme auch 6ivim bonores äecermret / Apostel/ und daher entstehenden Pl-Xemmentz
und selbst das einer creatur unanständige prX. seines stuhls. Ja bevorab/ da die Kaystr und
clicat DLu 8 beygeleget worden. Welches andere Gross' dem Bischoffe allzugross und ocrn tttcht
das stattliche fundament/worauf nachgehends fast abgöttische ehre erwiesen. welchem ^
der stuhl zu Rom nicht nur den prlmamm or- hochmuth die Orientalischen Dsschösfe
6imz, sondern auch potettatt8> und die gantze gleichwol zeitig widersprochen. Jnmass't!
mzcbins der Päbstlichen Monarchie erbauet auch auf dein / des und seiner fache
habe. Allem gleichwie Bischoff Sylvester/ halber zu Sarclica gehaltenen (^oncMo nicht
welcher doch/nach des Cardinals öaronii rech- Pabsts sslü Deputirre/ ^.rckiclamus und LbNox«.
nung/zwey und zwantzig jähre lang das Rö- nu§, sondern der Bischoff zu em-cluba in PL--
mische Bistthum verwaltet/ und zu einer sol- ssamen pl-^Uiret / und die Römische Legaten
chen zeit gelebet / da es um die christliche kirche diesem nachgesessen sind. Jnmassn auch das
äußerlich sehr glückselig gestanden / indem sich bald hernach A.z81 zu Conftantinopel geHalle-
zu ausbreit-und erhöhung des christlichen glau- ne eoncilmm, welches das zweyte allgemeine
bens so viel fürtreffliche fachen begeben/ und so ist/ und den zustand der alten kirchen / wie auch
Merch viel herrliche kirchen-ordnungen gemach: wor- des Römischen stuhls damahliges vermögen
^ den/ein unberühmter mann/und niemahls bey oder Unvermögen fürtrefflich zu tage leget/nicht
einiger fürnehmen kirchen - Handlung gewesen/ von Damals. der zeit Bischoffe zu Rom/sondern
noch darzu gezogen worden; also ist es gantz vom Kaystr 'lAesäslis csnvvciret wordem
unwahrhassig/ daß er den Kayser getaufft ha- Ja es ist Damasus auch nichr einmahl weder in
den solle. Und hat man vom ansang der person/noch durch Legaten erschienen/ sondern
christlichen kirchen biß auf das vierdte lccu- hat nach Rom ein besonder eoucilmm ver--
tum nicht den geringsten fußstapfen oder an- sammlet/ und jenes dadurch hindern wollen;
zeige einiger Päbstlichen Monarchie; noch man hat aber diese privat-versammlnng gegen
daß einige appeüatwu von andern kirchen/ die das Constantinopolitanische (.oucilium von kei-
ausserhalb des Römischen Bistthums gewesen/ ner gültigkeit gehalten.
an den Bischoff hiestlbst beschehen wäre / zu In diesem haupt-c^ncilis hat man die ord- Ordi-unft
befinden. Keine vom Pabst der allgemeinen nung der Patriarchen/ ohne bewlliigung Da che»
kirchen gegebene Ordnungen oder cansues sind mass verändert/und. den Bischoff zu Constan-^ägwt.
vorhanden / noch daß jemand aus Orient oder tinopel dem Bischoffe zu Rom imm^iare nach-
auch aus Astica vorm Päbstlichen stuhl ge- gesetzt / und zwar nach anleüung des rangs
richtlich erschienen wäre/ allda recht zu geben und der politischen ordnung/ wie die Kaystr!:-,
und zu nehmen. Keine esmmumcatmn oder che residenten/ Rom und Conftantinopel/ joder
eorrLÜZvuöentz des Römischen Bisthoffs mit dann die übrige gross Reichs-städte / allwo die der" ywstk
denen kirchen/ so ausserhalb des Römischen Prälaten des Reichs ihre c-zt!aeclra!-kirchen und
Reichs gewesen/ keine von ihm beschchene com residenten hatten / einander folgten. Dieser
vocatmu einiger allgemeinen Oncilien noch dem Römischen Bischoff geordnete rang und
?5Xt1äentz darinnen. Der christlichen kirchen oberste stelle/ oder pr^ro^ativa Kanons aber hat
aber / welche unter den Verfolgungen der ty- den pnmamm poielDns und gerichtbatkeit über
rannem ' " " '' .
war/
und grossen Lehrer/zum ex
Bischoff zu Anriochia / Paulus Lamoiatenus, zu NahmeNskleNarius, den poLnitentia, mm oder ge-
viel hinaus genommen/und daß KDonttammus Heimen Beicht-Priester/ ohne einwilligung des
^aZnu^ nicht aus liebe zur reinen religion/stn- Pabsts/ in gantz Orient bey denen kirchen ab-
geschaffcl,