von demKöntzreichc Preußen.
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Preuschnmrck / Salfeld / ^iebemüh!/ 5repherrenvonE)^cnburg/dievonRitzlitz/^rexstadtlein/Tiebsiadt/ Neutezch. die von Heydeck/ von Schwerin/von Hover-
Hierüber haben auch Se. Komgl. Maj. im beck/die von Dobrzinieck/die äs !s (7sve , die
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nicht im lande Preussn liegen / doch aber auch die von Ralckstein / die polenge / die von
nicht zu Pommern gerechnet werden. Wor- Norck/von Halle/ von Podewels/von Haus-
Hey auch der neuen stadte und vestungen/Till- ftn / von Rönigseck / die Brümsen/ die von
sie / Insterburg/ Meine! / welche einen für- Nettclhorst/ die Noldcn/ die vvolffrains-
ttefflichen Hafen hat/und gleichsam der Wusse! dorffe/ die Willunsdorffe / die Oörflmge/
ist zum Curischcn haf / und Zriedrichsburg/ und viel andere mehr vorhanden. Nicht we-
mcht zu vergehen. niger trifft man auch noch verschiedene geschlech»
^ fruchtbarkeit des landes ter von der uhralten prelchischen^obksss an/
Ms im.-Preußen ist allezeit so viclsagens gewesen/ als dieRalneme/die Lcsaewangen/ dievon
m daß man auch ehemahls im Heydenthum/nach perband/ dievon Partem/Prarem/Nla!-
dem zeugniß Sebastian Münsters in seiner gedein/dleMeerke/ u.a.m. Die famüim
welt-beschreibung/ dafürgehalten/wann der aber derer vonBaysen/von Alexwange/ de-
GOtt Jupiter vom Himmel herab sah rer vom merckttchen Rade und einige andere
len/ u»td seine wohnung aufsterden anrtch- sind ausgegangen.
ten wolte/ er sich dazu kein bequemer iandauserlesen Lönre. Die natürlichen artender gewerbesind ackerbau und Viehzucht/welche fürtreff ich ist/und werden die auersch-sen oder bijöneen von solcherstärcke und ge-schwindigkeitalihier gefunden/ daß dergleichenfast sonst nirgend mehr vorhanden. So fin-det man auch eine gross anzahl elcndthiereoder elcken/ welche grosse als gemcme ochsen
Die Stände dieses Königreichs sind: Die Latts,-1 Der Herren-Stand/als die vier Ober-Rothe/ welche aus den vier Oder-Hckwtleutsn hettm.genommen werden/ die Land-Ruthe / welchejtzund hohem rang als vorzeigen haben. Dennvormahlsgehörten die Grafen und Herren zumHerren-Stande/ und giengen denen Land-Ilä-then vor. Itziger zeit gehören sie mcht mehrdazu/ es sty denn/daß sie chargen kriegen / wel-
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sind. Die menge der fiüss und seen gibt che in diese erste elass gehören,reiche fischere^en. Vor alters hat es auch ei- li Der Ritttr-und Mei-Stand/ darzu
nen heringsfang gehabt. Weiter lst auch die rechnet man
bienenzucht und das hontgsänAnlen eine 1) DieBsrg-undandereGraftn/ als die
erwerbungs - art dieser lande gewestn. Die Burggrafen von Dohna / Truchsesse von
künstlichen Mliäi scczujrenäi sind die Handlung A)eyhaujcn / die Grafen von Oönhof/ die
zu land ultd wasser/ mit allerhand waaren/ Grafen von Schliebemgetreyde/ Marderfellen/ ochsin-und elends- 2.) D:e Baronen als die Erb-Truchfesse
häuten/ absonderlich aber mk dem börnssetn. von lBaldburg / die Scheneken von Tau-
Von dessen namr und Wesen unterschiedliche tenburg/und obernannte übrige»meynungen/deren die beste zu seyn scheinet/ daß z) Den genieinen Ade!/ dessn annoch etli-
der börnstcin in der erden in gewissen ädern an- che dreyßig geschlechrer/aussr denen obbemeld-
ders nicht als gold und silber gezeuget werde/ ten/gezehlet werden.-
und zwar nicht weich sondern hart sey Wie ^ Dieser Herren-und Adelstand hat aufLand-
denn in denen nah an der sie liegenden / und tagen und sonst stattliche freyheiren. Jm Nit-
von denen mceres - wellen abgerissenen der- ter-und Ade-stande ssr alles/ ausser dem titul /
gen in Sammland/ solche ädern annoch häuffig quosä pnvileF-.z einander exsc^uiret. Wann
gefunden/ und der börnstein daraus gegraben sie aufLand-tagen erscheinen/ erwehlen sie einen
wird. Daß aber derselbe mehr aus der Ost- Marschall und vireÄorn ihres Loüeßii. Ans
see auffgefischtt oder ans land getrieben wird/ ihrem mittel werden die fürnehmsten chargen
geschiehet daher / dieweil die starck aussgetrie- des Hofes und im lande besetzt/haben zu den am-
bene wellen das erdreich und die ädern un- tern und Starosteyen vor andern einen zutritt,
terspülen/ und aus denenjelben diese materie Sind durch gantz Polen zollfrey mit allen waa--
und winersle heraus fiössen. ren vor sich und ihre familien. In den erb-
^Mehner Die innwohner des landes sind zum thei! schafften haben sie sonderbare privilegia. Sie
«Mm. yyH alcen^reussen/zumtheilDeutsche cherden bey straff- fällen gelinder als andere
aus allerhandNationö/welche in grosser anzahl verbrechere angesehen. Aus der eantzelley wer-
Adel und l!nadel in denen Heerszügen dem Or- den sie alle Edel geschrieben,den wider die alten Preussen zu hülste kommen Die stadte / deren bürgerschafften aus ^ burger-
Und die alte ungläubige barbarische innwohner kaüfieuten / bierbrauern und Handwerkern be- ww.
vertrieben haben; wie dann diePrcußische iahr- stehen/ haben auch viel freyheiten / und machen
bücher sechzehcn grosse heerzüge/ wc!che den dritten ^Tandsiand. Ohne dessen zu-
von denen TeutsiHcn ins land geschehen/ thun aufLandtägen nichts vorgenommen oder
melden; ohne was privat-leute gethan. Da- beschlossn werden kan. Die übrige umercha-
her denn kommen/ daß ein starcrer/ volckrci- nen sind entweder Tulinische frexe leutc/ wel-
cherAde! sich in dieserProvintz ausgebreitet/da- che von den Teutfchen herstammen/oder Mag-
von annoch dievsnrvattenwde/ Röder oder deburgischc freigelassene/ oderprenßtsche
Reider / Schaken / die Burggraffen von lcute/welche zum theil leibeigene/ instleute/
Dohna/die vonTettau/ dieTruchsessenvon loßganger / und gartner : zum theil auch
Metzhaissen/u.Maldbttrg/die Rospothe/ freygelassn/doch aber nicht so ftey und pnvüs-
die Rorffe / die Taniye / die Ostauen/ die 8'wals die Culm - und Magdeburgische sind.
?we)>te Haupt-Handlung, Oos Allw