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Des Europäischen Herolds zweyte Haupt-Handlung
Charlotten / Königin in Preußen ! Oer verwandt und zugeehan sexn. BewahreHErr unser GOTT stge sie seinem volck sie vor aliein bösen / und segne sie mit al-zum fegen/ daßsie sehe d?e Wohlfahrt ihres lem gueen leides und der seelcm Iasegnekön?gl. Hauses und ihrer kinder in dem also das hauß deiner Gesalbten/ daß esfrieden Israelis / Amen! Worauf der chor für dir sex ewiglich. Denn was du HErrdiesewone mukcirete: Amen/Amen/glück zu segnest/ das ist gesegnet cwigltch. Erhö-der Königin! glück zu der Königin! glück re uns gnadiglich/ hinunltscher Vaeer/ umzu der Königin GOtt verleihe ihr langes le- IEsu Christi willen / amen. Folgendsben ' wurde der gewöhnliche segen gesprochen / unterNach diesem entstünde ein kleines stillschwei- trompeten und paucken aber der lob -gesang/gen / biß die music wieder anfieng / und sang HErr GOTT dich loben wir:c. gesungen/erstlich ein discantist allein/ Nachmühls aber der dieglocken gelautet/ die stucke gelöset/ und vongantze chor diese Worte: Ehre sex GOTT in der in und ums schloß stehenden loMarckcs drey-der höhe/ friede auferden / und den men- mahl salve gegeben. Endlich ruffte der Ober-schen eln Wohlgefallen, Unter solcher music BurckgrafLehnsdorff den general-pardon vortraten die sammtliche Prediger/ nach abge- die gefangenen aus/ausgenommen diejenigen/legtemtieffenreverentzgegenbeydeMajestäten/ welche göttliche/ menschliche und absonderlichwiederum ab / und Mete sich der eonlec^tor Se. König!. Majest. beleidiget/ einen mord be-nebst dem ^CMsOten vor den altar. Nachdem gangen und der schulden halber angefesselt wor-nun alles stille war/ sagte der eonsscrswr mit den.
lauter stimme zum volck: Fürcheee GOTT/ Hierauff kehrete man / unter paucken-undehret euren König und auch eure Königin! trompeten-schall/ in voriger ordnung aus derIhre hülste komme vom HErrn/ der him- kirche/ und wurde das übern schloß - platz ge-rne! und erden gemacht hat. Der HE RA breitete rothe tuch nach gehaltener proceßionwolle ihret, fuß nicht lassen gleiten. Oer preiß gegeben und in stücken zerschnitten. DerGtMWHErr behüte sie/ und sex ihr schatten über geheimde kammer-diener Lea/lmz warffdie gül-^^"^'ihrer rechten Hand / daß sie des tages die denen und silbernen Medaillen aus / auff de-sonne nicht steche / noch der mond des ren einer seile das bildniß des Königs mit dernachts ! Der HErr behüte sie vor allen? umschrifft: ki-iclericus ksx ; und unten: Unölu,übel i Er behüte thre seele! Oer HERR k.eAic>m. 6ie ?8 Auff der andern seilen diebehüte lhren ausgang und emgang von Crone mit der überschrifft: mes? Kentisxnun an biß in ewigkeit / an?en. Hierauf und unten: 1701. Die Reichs-lnstgmen wurdenwurde muttciret: HERR/ hebe an zu segnen in ein gemach niedergeleget/ daß sie iedermandas hauß deines knechrs Friedrichs / Kö- sehen konte; die Cronen aber behielten bey-nigs in preussen/daß es für dir sex ewiglich, derseits Majestäten biß nach geendigter taftlDenn was du HErr segnest/ das ist geje- auff dem Haupte/ da denn die fenster auffdemgnet ewiglich. Und wie die music geendi- grossen Moscowiter-jaale alle verhangen wa-get war/ sang die gantze gemeine / worunter der ren/ und um 2 uhr nachmittags bey lichte ge-chor mulicirte / die zwey letzten verse aus dem speiset wurde. Auff des Königs feite am en-llede: Es ist das hei! uns kommen her :c. de der tafel saß der Cron-Printz undMm'ckgrasuemlich: Sex lob und ehr mit hohem Albrecht/und diesem gegen über an der Königinpreiß zc. Endlich that der ^lilleote folgendes seite die Hertzogin von Curland und Marck-gebet vor dem altar: Allmachtiger/ ewiger graff Christian Ludwig. Wenn die speisenGOTT /barmheryiger/gecreuer Vater in auffgetragen wurden/ musten allemahli2 trom-Christo IEsu unserm HErrn und Hexlan- peter vorhergehen und blasen/ auch holeten diede! N)ir loben und preisen deinen nah- Heyden Marschälle aus der vorm schloß auff-men/ daß du uns nichtallein deineneinge. gerichteten küche ein stücke vom gebratenenbohrnen söhn IEsun? Christum zun? ewi- ochsen/ der mit schöpfen/ Kammern/ hünern/gen Könige/und in ?hm dein ewiges hin?« gefüllet war / und darauffwurde er so wohlmelreich zum erbthei! der heiligen im licht als die küche preiß gegeben / derjenige aber/ sskund gcmachet und geschenckee hast / son« den kopff eroberte/ bekam vom König w tlst.dern auch uns jego diese besondere gnade zum geschencke.Uber dieses wurde auch aufdemverliehen/daß wir deine Gesalbten unfern stall - platze aus zwey ftnstern biß in die nachtKönig und Königin/in deinem Heiligthum wem gelassen/ nachmahls die anwesende Mi-für unfern äugen sehen. N)ie du nun ge- nister/Cavalliere/Stände/LolleKiz und coi-po-nade verliehen zu dieser heiligen Handlung ra an einigen andern tafein gespcijet. Abends
waren alle fenster und ^rch-thüren in der stadtdurchgehends mit lichtem gezieret/ und fuhrum 7 uhr der König und die Königin mitdem grossen theil des Hofes durch die vornehm-sten gasten/ um die Illuminationen zu beschauen/darinnen sich sonderlich die Kneiphofische lang-gasse sehen ließ.
Des folgenden tages besten Se. Königs
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der königlichen salbung und hier unsermKönige sein Reich aufgerichtet hast; sowollestu auch/O GOTT dasselbe starcken/Und befestigen / denn es ist dein werck.Aaß dir wie deine aug-äpstej befohlen sex»?/Se. König!« Majest. ?^U)LkjLV^i,un»ernallergnadkgsten König und souverainenHerrn / sammt dero König!. Gen,ah!in/
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I!'- -Majcfk linscrc Ronigln Ihre Rö< Maj. die Stände und alle Loll-ßiz zum Hand-mal. Hoheit unfern Cron-und Erb - prin- kuß/nachdem n Lorpors ihre allerunterthänig-yen die könic;!. Frau rochter/ die König!, sten glückwünsche abgeleget/ lvelche bey 2 stun-Herren Gebrüdere und Geschwister / und den währeten. Den 20 dito wurde die ange-alle / d:e djestln König!, hohen haust an- stM hgtzegehMn/ und den S4 dito ein schö-'
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