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von dein Königreiche Böheim.
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doch dem stuhle zu Rom auff gewisse Masse un-terworffen/ dergleichen der allerfreyeste Kö-nigin Franckreich auch aßnolciren muß. 'DieCapiruisticines UNd^vmpZÄZta hindern dieMa-ststät auch nicht/ denn sonst hätte weder derKayser/noch König inEngelland/ nochSpani-en sich der Majestät zu rühmen. Es sy^lc-.ren auch so wohl die Churfürsten/ Fürsten undStände/ als auch die Nordischen und Polni-schen Könige/ solche Königliche BöhmischeMajestät / indem diese dem Kayser auch alsKönige in Böhmen das kr-eclicse Majestätgern geben /und hergegen E.Liebd. empfangen/auch im Lateinischen 5erenits5»und sich damitbegnügen.
EM det Der 5ratu5keßni ist wohl zu keiner zeit so
Mrung glückseelig gewesen/als unter Kayser Carln IV;
« ' von welchem gerühmet wird / daß alle gött-liche und menschliche glückseltgkeiten un-ter seinem regiment zusammen geflossen/und mit ihme geherrschet hatten. AmRayserlichen Hoffe hatte die Nation derVöhmen die wichtigsten ehren - undStaat -amtcr bedienet/die würdigstenEry-und Blsthümer in; Reiche warenmit Böhmen beseyt gewesen/ sie wären Zuallen Gesandt)chafften an päbste/Aöm-ge/ Chur- und^ürsten gebraucht worden^An Heldenruhme/ an fürtrefssitchkett derttudien Und gelehrjamkclt/ an flor derkünste und MÄNut^ren/ ( darunter auchzu rechnen / daß er die kostbaren damas-zener zeuge / Babylonische und persischegüldtte stücke / buntstriesichte jchöne Zei-ten/und tapißerien/ durch AflarijcheUnd fremde künstlet verfertigen lassen/undzu solcher handchierung den berg 8.d>3urLn-M oberhalb Prag ihnen einräumen lassen)an pracht und lptencjeuchabe esdazumahlkein Staat in der Welt diesem Königrei-che gleich gethan / welches Llo^mm auchder weitgeretßte Nuntius ^^otlolicusLylvuz, und hernach Pabst/ aus selbstersah-tung demselben beygeleget hat. Dieauffl-ich-tung und reiche Oorsrion des Ery -Btß-thums zu Prag aufss IOOOO0 goldgüldenjährlicher renten/und deren ^xcmrjor- vondemErtz-Stisfce kNayNY/ die cunclecors-tivnMlt deni tittt! d<Zr! der Rom.
kirchen/die crhebung indeN Zürsten-standdes heiligen Römischen Reichs/ die sub-drcjjttation öder recht über die
Böhmischen provinyien / die provmyMahren/ Schlesien/Lausitz/ Meissen/ unddie sechs Sächsischen Blsthümer/ so wo!Bamberg Und Regenspurg. Die erbau-Ung des Doms und der brücken zu präge;der Neustadt hteselbst; die kunä».tion undaussührung der Univ^rbtät alda/die -Kim und Werthhaltung gelehrterund fürtrcfslicher leute/ denen zu liebe erauch die ^csciemie zu Paphy gestlfftet/die errichtung der grundsestcdes Staats/oder derer Rcichs.dioMlMs-anen/guter ge-feye und ordnungett/ die mc»5pc>rÄrwndesgrossen landes Schlesien und Laußnitz/die erkaufsungder alten Marek und einesgrossen strichs vom Nayerlande/ soviel
monumsrna und O^erApublicS) klöster/schlösi
s'er/kirchen/ worauffviel Millionen goldesgegangen/ zeugen von dieses glorwürdig-sten Landes-vaters rejchthume/ rügen-den und glückseltgkeiten/auch clevorion, daßnach Rayser Carln dem Grossen keinRayser es diesem gleich gethan oder thunkönnen.
Die Verfassung des Staats insonderheitanbelangend/ so versetzte dieser glorwürdigsteRegent denselben darinnen zur gewißheit/ daßer die alten Kayserlichen prlv.i ^ en und im-mumtäten cvnbrmirte und erläuterte. Er <^.cermillirte die wahbgerechligkeil der Prälaten/Hertzoge/Für)ten/Baron und Ldtcn/ wie auchder siädte auffden rechten fuß/befestigte aberseinem und iedem Domui reßu^ric» die erv - ge^-rechtigkeit zugleich mit/und uzzlerbrach alles wi-drige.und damit dieStälide an demttscuund legatijchenregiments-verfassung/unddem rechten exercirw der Majestät des öieichsdesto weniger zu zweiffeln ursach hatten/ bestä-tigte der Kayscr ihnen Und der Cron alle pri-vneZis, gerechlsamen/ freyhei'en/ lehn-und lehn-schassten ; damit dieses Königreich ein destoedleres Mitglied des heiligen Reichs seyn undblewen mochte. Massen die Kayserlichen vi-^wmLcs diese worte: ssegnumUoK«miXKvms-
n» üc tscri im^erii membrum lere lloblllU5»
öec.offt im munde führen. Bey sllLnarionen/tauschungen und andern conrlZÄen erscheinet/daß der Konig allezeit mit cowens und ein-will-gung derer Stände verfahren/ daheroauch der Cron nebeus dein Konige in denenbrieflichen urkundren gemeiniglich gedacht wor-den/ gleichwie auch in denen alten Kayserlichenlehnbriefen und conA-msr-vuen derer Böhmi-schen prlv-lcZ-en der Rönig und dasRöntg-rench zusammen verknupsst worden. Bey erei-gnetet' Unmündigkeit eines Königs.haben dieStände/ nemlich der Herren und Ritter-Stands/die vormundschafft angeordnet / undbestätiget / und bestünde des Königs vbl^s.tionauss gewissen com^äaren/welche ervor Mmglicheantritt seiner regierung und zwart/wann er aust Low^-.».strhalb Reichs war/auff denen gräntzen be-schweren und zusagen muste/ den kwchen-undweltlichen stand / so wohl die städte zuschützen/sie bey ihren rechten und gerech-ttgkeiten/ Privilegien uttd freyheiten/ tts-ruren und gewohnheiten zu erhalten/die gränyen und perrinennen der Cron Nichtzu vcrgcrtttgern/ und das gemeine beste zubefördern. Konig Ferdinand! verbändesich vermöge seiner zu Wien am 15 Decemb.K-^rd. r1526 datirten (^irMarm , besonders dahin/ssvn.daßerdie< omz)3Ä^t3 zwifchen dem (l.<>nci-Ii» zu Vase!/ und dem Römgreiche Böh-men/so wohl dein MarggraffthumMäh-ren/zum rechten gange und oblervsntz brin-gen : Angleichen daß er daran seyn wolle/,daß ein solcher Ertz-Nischoffzur kirchenzu Prag verordnet würde/ welcher dieBöhmen und Mähren bey solchen Baseli-schen cMmpÄ^lenitt gcist-und weltlichemnach solchen und denen Aönigltchcn /tlls-cur.nm >enerhalten Und sich daran bindenlassen solce. Weniger nicht wolte derRö-nig das schloß Carlstem / die Crone undReichs-kleinodien/ wie auch das königliche
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