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DesSuropäischenHerolds )wente Hattpe-Handlung
war Miecislaus l, der auch A. 966 das ersteNtschoffehum in Schlesien stifftete/dessensitz erstlich zuSchmogra war/ Nachmühls aberA. 1041 von Casimirs l nach Püschen im Für-stenthum Brieg/und endlich von dar nachBreßlau verleget wurde.
Der ansang zur keparsnon kam daher:Schlesien nähme von A. 12OO viel coiomenaus Teutschland ein/ und wurde der Polni-schen Nation verhaßt. Da nun die Piastä-ischeu Könige absolut regierten/ die vetternaber derselben in Schlesien Teutsche sitten an-nahmen / schloß man sie von denen Wahlver-sammlungen in Polen aus; welches sonder-lich bey ^lazäizlZldesMnbogen-KönigS wählmit solchem Verdruß geschähe / daß die Schle-sischen Fürsten suchten König Menge!» ii inBöhmen zur Polnischen Cron zu befördern/denn er hatte die Prinzeßin Elisabeth/Königprzemislai eintzige tochter/ im bette. Als ernun A. 1292 eine armee durch Schlesien sichre-re/ schlugen sich die von Oppeln/Ratlbor/Brieg/Teschen und andere Fürsten zu ihme/und unterwarffen sich zugleich der Cron Böh-men schütze/ welchen hernach die andern nach-gefolget; und weil sie durch Vermehrung derFürst!. Personen / vertheilung der landn undschwächungder macht sich selbst zu schügennicht machtig gnug waren/ machten sie sich derCron Böhmen gantz unterwürffig/ und wur-den endlich unter dem nahmen eines Hcr-gogthums zur proving. Der ansang wur-de hierzu in Ober-Schlesien genommen/ indemdie beyden brüder und Hergoge zu OppelnVladislauS undBoleslauslv A.iz^K.siiban-nemm Böhmen vor ihren Ober-Herrn erken-neten. Eben in selbigem jähre begab sich auch
Casimir Iii zu Teschen in den jchutz der CronBöhmen. In Nieder-Schlesien verkauffteH. Vladislaus A. izzi seine prsecenlion auffdas Fürstenthum Lignitz an höchstgedachtenK. sobannem. Unter dieses Königs schütz be-gab sich auch H. Henrichs! A. iz^und lüb-mimne sich demselben gantzlich/ welchem dieandere Fürsten durchgehends gefolget. DenPolaken war zwar diese trennung und ver-stärckung der Cron Böhmen sehr empfind-lich/ musten aber der macht weichen/und re-nuncürte 2^önig Casimir auffewig allesein und der Republique recht auffSchle-sien/ und war zufrieden/ daß König Johan-nes in Böhmen aufsPolen/ titul und wa-pen renuncilrte. So käme hergegen dasSchlesische Fürstenthum Severien durch ver-kauffung Hertzog Menzels von Teschen andie Cron Polen. Als nun der König Casi-mir das Fürstenthum Frauenstadt A. 194zwider die Lt. izz9 auffgerichtete an sichrisse/ wäre es bald wieder^ handeln kommen;doch begnügte sich Kayser Carl iv mir demübrigen und derLausitz/und ließ zu NürnbergA izss dieser wegen eine absonderliche güldneBulla pubiic,ren / krafft deren die Fürsten-tdüiner in Schlesien sämtdemMarggraf-thum Lausitz der Cron Böhmen aufsewtg einverleibet worden/ mit der ausdrück-lichen comminan^n, daß diejenigen / welcheHierwider handeln würden / in ivoo marcklö-thiges goldes straffe verfallen seyn solten. Wo-
bey icdennoch anzumercken / daß dieser zutrittzu Böhmen zu erweiterung des heil. Rom.
Reichs Ober-Lehns-herrlichkeit und Ober-Ho-heit geschehen/ und die Rom. Kayser Frie-drich/Rudolph und die folgenden mit ihrer al-lerhöchsten autoritär den grund und beförde-rung darzu verschaffet haben. Kayser Carl hatden gantzen verlauff in seiner lebens-beschrei-bung gar Luriosc auffgezeichnet/ und zugleichmit angeführet/ wie künstlich/und rheils auchmit gewaffneter Hand es zugegangen/ daß sichdie Schlesicr ergeben. Schweidnitz war lan-ge nicht zu gewinnen/ indem sich Hertzog Bol-ko biß an sein ende auff A.iz68 mairztemrte.Lf.1462 haben König George in Böhmen undK. Casimir in Polen sich endlich in person zuGlogau verglichen / und ein ewiges bündnißverabhandelt/ vermittels welcher lcanLaäionaber Polen die schlösset Oßwiezin/Volok/Za-thor/Zivecz/ Szevior und Beerwalde / welchebiß dahin zu Schlesien gezogen gewesen/wie-der gewonnen hat. Die zu diesen SchlesischenHändeln gehörigen clocumema findet man beymLatblnv in Ivkilc. Oec. 1. b.ib. 8 von k. iZr biß248»
Der Stamm-vater aller Schlesischen Für-sten war Vladislaus n Königin Polen/ ausdem Plastischen stamme/ welcher A. 1146 denPolnischen thron verlassen/und sich nachlang-würigem kriegführen zuletzt A.ns9 krafft eineshierüber aufgerichteten Vergleichs mit demHertzogthum Schlesien vor sich und sine ve-lcenüenten vergnügen muste. Dieser hinter-ließ drey söhne/ welche sich A. 1164 solcher ge-stalt in die väterl. erbschafft theileten / daßkiiecislauz Ober-Schlesien/Boleslmts Mit-tel- Schlesien/ undLonraclu» Nteder-Schle-sien zu seinem anthei! bekamen. Jedoch alsdieser letztere ohne leibes-erben mit tode ab-gieng/ theileten sich die übrigen beyden brüderin seine erbschafft/und machten zwey Fürstl-linien / nemlich dee Ober - und Nteder-Schlesische/ welche A.iS/s mit dem letztemHertzoge zu Lignitz / Georg Wilhelmen/ allebeydegäntzlich erloschen/ dergestalt/ daß nun-mehro kein altes Fürstliches hauß mehr inSchlesien übrig ist/ als die aus Würtembergi-schem stamm hersprossende Fürsten zu Oelß/de-ren vorfahre/He:tzog?7lviusd!lmrocj,sichA.i647mit Elisabeth Marien/Hergog Carl Frie-drichs in Schlesien zu Münsterberg undOelßerb-tochter/vermählet/ und solchem nachvon Kayserl. Maj. die belehnung über besagtesFürstenthum Oelß/ wie auch über die zweyMährische herrschafftenStemberg undMed-zibor erlanget hat.
Es lieget aber das fruchtbare und gesegneteland Schlesien zwischen Polen/ Böhmen/ Un-^'garn/Mahren/Lausitz und der Marck/undwird von dem Oder-strom durchflössen. Sei-ne lange ist ungefehr ssund die breite 20 Teut-sche Meilen. Es wird in Ober-und Nieder-Schlesien eingetheilet/ und lieget jenes gegenMähren und Ungarn/ dieses aber gegen Lau-sitz und die Marek. Dieses gantze land be-EitMilWgreiffet Xvi! Fürstenthümer und IV freyeherrschafften. Diejenige/welche zuOber-Schle-sien gehören/sind:
1 Das Fürstcnchum Teschen / welches
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