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Des Europäischen Herolds Myie Haupt-Handlung
endlich/nach Vieler Unruhe und blutvergiessen/K.Sigmund dahin brachte/daß sie K .Signmnden den ge-in Polen horsan? aufkündigten / ihn und den Cron-Schweden Printzen Vlaclizlaum von der König!, regierungwird der re'und luLceKon entfallen zu seyn/aufdem Reichs-Äbgeletzt. tagezuLinköpingA .i6OO erkläreten/ dargegenK. Gustavs sohn /Hergog Carln von Suder-K Cml ix. mannland/ welcher die religion und sreyheitmittapfferer saust mainrenirte /unerachtet ihmder Hof den hals gerne gebrochen hätte/ zum Re-genten erwehlten / und hernach A. 1604 den 15Martii zum Könige krönten.
Dieser König Carl ix richtete sein absehendahin/ wie er Lieffland einnehmen könte/erober-te auch viele örter/und wolte numehro für Rigagehen. Jedoch begegneten ihm die Polen A.1605 bey Rmchhelm mit solchem muth/ daß9O0O Schweden auf dem platz blieben. Sodann wurde er A. 161O mit der Cron Däne-marck in einen krieg verwickelt / als welche nichtzugeben wolte / daß der König in SchwedenLapland im titul führete/ und was dergleichenUrsachen zum kriege mehr waren. Hierdurchverlohr er Calmar im folgenden jähre/ seinCron-Printz/Gustav Adolph/ hingegen ero-berte dieDämsche vestungChristianopel/wo:-auf der König noch in selbigem jähre 1611 ver-starb/ und diesen mit seiner zweyten GemahlinChristinen/ gebohrner Hertzogin in Holstein/erzeugeten tapffernPrintzen zum Nachfolger hat-te/ als derselbe kaum das siebenzchnve jähr er-reichet»
K. Gustav Dieser unvergleichliche Held muste bald beyesÄnsei' antritt derKönigl. regierung mitDanemarck/neu vorsah.- Polen und Moscau drey schwere kriege zu-
gleich fuhren'. Der erste wurde krafft desA.
fien zuvor. 16ZZ zu Rnarög geM / wo-
durch Danemarck gegen empfangung einerMillion thaler alles reMmwete/nach 20 monatenbeygeleget / in denen letztern kriegen abermit Polen und Moscau wurde zu grossen aus-nehmen der Cron Schweden gefochten/ indemdieser Cron A.i6l7 durch den zuStobolva mitMoscau geschlossenen frieden Ingermanlandund Rexholm überlassen wurde.Hierdurch setz-te er sich als ein Lor^uerant in grosse renommee:Daher auch der berühmte Spanische General/ämbroliuz 8j>inolu. nach erhaltener schlacht beyPrag A.162O gesagt : Er sehe niemand pro-tsUirettder selten von der conliclerarion , alsden jungen Rönig in Schweden. Diesenfolte man nicht lezchtlich aufbringen / weilsein hohes gemüthe und valor sich fürtreff'-iich zu tage legre. Sonderlich konte derPolnische krieg die proben desselben zeigen:denn A.1621 eroberte er Riga und einen grossentheilLieff -und Curlandes/ machte A.162Z mitseiner starcken flotte vor Dantzig des feindesvorhaben aufSchweden zunichte / und mustePolen um einen stillstand bitten. Nach dessenendigimg schlug er Ä.Ü625 den Feldherrn Sa-pieha/eroberte Dörpe und Rockenhusen / wieauch Viesen und andere örter/ erhielte sernerdie seldschlacht beyMallhofin Semigallen/und nahm ben Äthauern alle bzgzZe, mumnonund artillene > bemächtigte sich des jahrs hernachLn preusien der besten örter/ schlug zweymahlbey Meve und Virschau / nahmA. 1627 dieDantzigerschantze mit lebens-gefahr weg /vicko-
ribrte in folgendem jähre bey Greben/ und ero-berte Straßburg mit stürm/ trafA. 1629 beySlstunaufdie Polen und Kayserlichen mit sol-chem tuccels. daß die feinde zur raison und sechs-jährigem stillstände schritten/ welcher A. 1629durch meMation der Cronen Franckreich undEngelland geschlossen wurde/ des mhalts / daßSchweden alles / was es dazumahl besaßund erobert hatte/ingleichem Memel/Ptl-lau/ Elbing undVraunsberg behalten/Chur-Brandenburg aber die vestung Ma-rienburg beseyen solte/welche/ wann nachverfliessung des stillstandes kein friede er-folgte / der Cron Schweden gleichfallsübergeben werden folte. Inzwischen warTeutschland voller unruhe/und die Evangelischereligion in bedrängniß/welche zu retten / die alteTeutsche sreyheit zu vinMciren/die Hertzoge vonMecklenburg zu rettito ren / auch die im Polni-schen krieg von den Kayftrlichen empfangeneUnbilligkeiten zu rächen / sowol ihren andern ge-fährlichen mackmauunen auf Schweden vorzu-kommen / und sie aus Mecklenburg und demOber-Sächsischen Kreyße auszutreiben/ derRönig in die Union und speciale bündnißmitder Cron Franckreich und Chur- Sachsentrat/ und seine Waffen in Teutschlandbrachte / auch in der Leipziger schlacht A.16zi und ferner dermaßen glücklich führete/ daßer mit unglaublicher geschwindigkeit in diesernachfolgenden campagne loprovmyien undZOO stadte unter seine gewalt gebracht.Und gienge man damit um / ihn zum Evangeli-schen König in Teutschland zu krönen; welchesaber Chur-Sachsen/ mit welchem es sich baldsplitterte/klüglich zu verhindern beflissen war.Wann er nicht bey der A. 1652 den 6 Nov. vorLützen angestellten baraMs durch einen schußins Haupt und andere wunden sein leben verloh-ren/(ob dieses in renconne bey einem dicken ne-be! vom feinde/oder einem neidischen meuchel-mördergeschehen/ ist zweiffelhafft/) würde manso viel/als vom grossen Alexander/ von diesemKönig zu schreiben bekommen haben. Zu Romhat man ihme zu ehren geschrieben:
Ihme folgte stine mit fr. Marien Neons-ren/gebohrner aus Churfürstl. stamme ZU M5Brandenburg/erzeugte damahls eintzigeMiM«frau tochter/die Erb-Princeßin Christum/krafft der A. 1628 auf solchen fall gemachtenReichs - Provision und daraufA. 5632 erfolgtenReichs - schlusses / im Reiche nach; und führetewegen dero Unmündigkeit der Reichs -Cantzlar/
Herr Gabriel Gustav / Graf Ochsenstirn/nebens andern 8enarorn,HerrnGrasJacobenäe ja (?3fäie,Hn.CarlGxldetthelmen/HermAxel Ochsenstirnen /undHn .Gabrie! Beugt
Ochselzstirnen/dieReichs-regierung/undcon-
rinutxten unter der tapffern und klugen ckssoli-rion hochermeldten Graf Ochsenstirns denkrieg in Teutschland durch die berühmten Feld-Marschallen und Generalen / Herren Banierund Torstensohn / Herren Rönigsmarckenund Mrangeln / mit hülffe der Cron Franck-reich und der Teutschen Chur-und Fürsten/ son-derlich Hepyog Bernhards von Sachsen-
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