von denen Königreichen Dänemark lind Norwegen.
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1691/ inmassn denn die Engellander fast auf denn diese intradezudes Königs Handgeldern
gleichem fuß bezahlen. Also ist Dänemarck in gehöret.
pollelliolls vel cjuasl des Regals undDomimi M2. Die dritte intrade wird von den Röntg!»
ri, in felbiger gegend/ da diefe Crone anfangs kammer - gutem und conölcarionen der gü-
nur kämilllttracor der zum unterhalt der later- ter gehoben/welche mancher bauer lieber leiden
nen-feuer gefammleeen gelder war. Herges als die taxen und steuren geben wollen / davon
gen haben die Hollander im wahrenden kriege doch der Konig mehr schaden als vortheil hat /
die passage durch dengrossen und kleinen Bclt/ weil sie so dann niemand bauet/und aus den be-
wiewohl mit ziemlicher gefahr und unbequem- holtzten örtern ist der gewmn auch nicht groß,
lichkeit wegen de: vielen flippen und fandbancke/ Und will man meynen als fey ein jabr ins ande-
ohne zoll genommen/ und wann die Cron es gar re 200020 rthl. aus den kammer-gütern zu be-
zu hoch spannen wolte / könte Schweden / als rechnen.
welches alle schiffe / wenn es will / auszuhalten Man hat sonst in Dänemarck folgende ste-
vermag / auch leichtlich einen zoll anlegen. A. cikcition herum gehen lassen/vermöge deren der
.'ü' " ' 1640 hat dieser zoll jährlich 250 biß 300000 rhlr. zoll im Sunde auf 6^000 rrhl. die v^rpachtm^
^7-1 . eingetragen. Bißher aber/da sich die Schwe- und andere zolle 165000/die verpachtete accift
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übrigen dulten auch die Hollander und Engel- Grafschassten Oldenburg und Delmenhorst
lander keine vlUrZr.cin, sondern man trauet ih- ZOooo/derWeser-zoll zu Elsiert/die Grönland-
nen auf ihre bloße paßporten : Denn wenn und Heroischen cinkünsiue 10000 angesetztgewe-
man es gar zu hoch treiben wolte / würde es an- sen/ und die gantze summe der Königl.cinkunffte
laß geben/Dänanarck dieseSouverainität gar auf2 nnllionen vier hundert und sieben und
streitig zu machen/und mit schwerd und feuer die achzig tausend rthl.sich cstrecket.Audere cal^
sreyheit zu suchen. ^ cuüren die einkünffte also / daß dieselben in Dä-
. Die Ronigtichen einkünffte bestehen erst- nemarck ungesehr Awep -nillionen zwep hun-
lichaufden tarenundnnposten/welchedieun- dcrt undzwex und achtzig tausend/ die in
terthanen und fremde theils mit einander/ theils Norwegen aber acht hundert tausend / und
besonders bezahlen müssen / sonderlich von to- de: zoll aufdcmSunde vierzig tausend reichs-
back/frucht/wcjtt/saly/ und andern conjum- rhalee betragen sol. Bey welchen allen aber
ptiblen dingen z so dann von den heprathen/ keine sichere gewehrschafft zu lhun. Vorzei-
da der bräutigam das recht/ eine frau zu neh- ten war dasStrand-recht in dicsemKcnigreiche
wen/nachstandes-gebühr erkauffen muß/ st daß üblich/ welches aber abgeschafft / und dahero
mancher zo biß 40 rthl. zu geben genöthiget ist. vonKönigChristiano die klage geführct worden/
Ferner das gestampclte papier / davon einige daß ihme dadurch mehr als 100000 gold - gül^-
bogen mit vielen thalern nach unterschied der den an seinen einkünfften entgangen ; wie
darauf verzeichneten summen bezahlet werden bZugv erorms in «vt c.7.^ l meldet. Daß
muffen. Item das brau-geld/ der mahlgro- es aber noch auf gewisse masse in Dänemarck
schen/die pachte/oder der anthei! von verpach- üblich seyn müsse/ erhellet aus dem a plamar«
tetenseld-gütern/das kppff-geld vor menschen ?-iv,«egioium 5vönig Friedrichs l' ,daF i8 ver-
Und vieh / der Überschuß von den Fräulein- sthen/ daß die ans land getriebene schiff- guter/
steuren / st offt dieselben eingebracht werden/ wann ihnen niemand folget / oder zu rechter zeit
und bekömmt eine König!. Princeßin 100000 sich anmeldet/dem Adel an ihrem orte eigen ver-
tthl.zur ausstaktung. Zu solchen König!, ein- bleibenstllen/diestnstvermöge derStrand-ho-
künfften gehören auch die hnndwercks - mid heit dem Königlichen bnm gehorettn: Und be-
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gen laßt. In Holstein wird alle steuer aus die nen nachsolgigen Herrn haben/selbige verlassen
pflüge gelegt/ und das guanmm monatlich be- und ins freye gegeben zu seyn scheinen / und diese
zahlet. Die fornKcarions-gelder müssen auch cjereilQion auch aus dem lauste der gesetzten zeit
noch besonders abgestattet werden. Uber die- ermessen wird/und hernach die Königliche kam-
fcs muste A.1691 jeder Königlicher diener s vom mer zugreifft
hundert von ihren bestldungen / und die Offici- In dem sechsten hohen 5ollegin>welches der Der Aömb
rer bey der armeevom Capitain an biß zum Ex- Admiralität und See-Rath ist/ führet die
neralzo vom hundert ihres soldes geben ; in- aussicht und Prasidemen-stelle der König!. Ad-^
Massen denn auch die Herren und Edelleute nach miral/welches deßhalber eine der höchsten ehar-
unterscheid ihres rangs und Vermögens angele- gen ist/dieweil der Cron Dänemarck fürnehm-
get waren / nemlich die fürnehmsten 700 biß stes inlerl-sse unter andern auf der macht zur see
1000 rthl. die reichen bürger aber 100 biß 400 und denen commercicn bestehet. A. 1677 erstre-
rhl. Wer 7 biß 8000 rthl. im vermögen hatte/ cktte sich diese see-macht auf40 kriegs-schiffe/die
den schätzte man auf 40/ den geringsten mann ingesamt mir 17^0 stücken geschütz montiret wa-
aber auf einen rthl. Ferner wurden auch ab- ren. Die Admiralen/tvelche sie führten/ wa-
fonderliche kriegs-skeuren gefodert/welche über ren der Hr.tNarcus Rocstein / Herr ^iels
7tonnen goides betrugen. Iuel/ und Herr Johann Rocstein. Damit
Die zweyre intrade bestehet aus den zol- nun die gantze weit zu erkennen harte / daß dw
len/ und müssen die fremden etwas mehrersge- Danische Potentz zur ste/auch ohne conjunÄioa
den / als die einheimischen / theils als ancker- mit der Holländischen flotte / der Schwedischen
geld/theils unter einem andernvorwande/da see-macht gewachst« wäre/ lieffe A. 1677 die
Kk z Däni-