von dem Königreiche Schottland.
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Viemacht der land-mUiy ist nicht gar zu entstandene kranckheiten die mannschafft in kur- Schomän-groß/ und wird hoher nicht als etwa 30000 tzem so dünne gemacht/daß der Überrest in über-müssenmann gerechnet. Das land ist nicht so reich / aus schlechtem zustand nach Schottland zurück ^ "mMn'daß es fremde soldaten in grosser anzahl wer- kehren muste. Der compagnie fehlte es zwarben könte / und die nativen oder eingebohrne nicht an courage ihr Hey! noch einmahl zu wa-schen anderswo ihre mUenc-mon. Gleichwol gen / und A. 1699 eine neue estuadre nach Da-haben sie sich auch keines feindlichen Überfalls rien abzufertigen/ mit ordre allda wieder postound mvsUcin so leicht zu besorgen: denn zu g/- zu fassen/allein es wolte ihnen nicht bester alsschweigen / daß das land mit bergen und wal- das erstemal)! gelingen. Denn die Spanier/dem/ als gleichsam natürlichen wällen / wohl welchen es ungelegen fiele/ daß diese ungebeteneversehen/und kein Potentat anders als zu was g'steallda warm werden sollen/kamen das fol-ser (es müste denn Engelland vorher überwun- gende jähr mit einer ziemlichen macht vor dieden seyn/ welches aber/obangezogenerfürtress- aufgeworffene fortresten / und zwangen selbigelicher Ursache halber/ so bald nicht geschehen zur baldigen Übergabe und renrade nach haust/kan/) dahin kommen / und eine 6ei<^ms seiner wodurch der Schottlander gantzes proje<A zumilitz thun kan. So kommen ihnen auch die wasser/ ihnen aber nichts als schimpffund eineunvergleichlichen waffer-graben/nemlich die see/ grosse schulden-last aufden hals geweltzet wur-und zuverläßige paste und Hafen/ (darunter l Ks de. Man meynet/ daß/ wenn die EngellanderKais,am Schottischen meer / wegen seiner ums- der neuen compagnie nur ein wenig hätten favo-non verwunderlich ist) dermaßen wohl zu stat- risiren wollen/wäre es ihr ein leichtes gewesen
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ben. Von Riccer- pftrdeu konne-n sie ein liessen auch durch ihren Gesandten zu Madrit
ziemliches corpo auforingen/ welche auf ihre ko- ihr d arüber führendes mißfallen entdecken/ohne
sten dienste thun. Die Römer haben unter zweiffel darum / weil der strich landes zwifchen
Kayser Zevero eine berühmte inaur und wall/ Carchagena und Porto hello denen Spaniern
wider die einfülle der Nördlichen wilden Vom- eigeNthümlich zugehöret/ und in dem trattat 6s
ten/ von einem meer zum andern auf izivoo A. 167O von Engelland versprochen worden sich
schritte lang aufgeführt / welche die Nation der orten nicht anzumaßen. -
8com8 ^irb nennen/davon die ru6erä noch zu Die religidu belangend/so hat es fast gleiche Migiöks.
sehen- bewandniß mit berstlben / als in Engelland.
NMsste. Die statte und see - macht könte wichtiger Die pr<eäomimrende religio« istdie Rk-farmir-
seyn/wenn dieReichs-einküufte beträchtlicher te/welcher die Ertz-und Bisthöffe samt der übri-
waren/ sintemal diese sich nicht gar hoch erstre- gen Geistlichkeit zugethan sind. Der König ist
cken. Vorzeiten hat der König etwa iOO<ooO zwar befugt/ (?ener-»l - 87N0608 auszuschreiben/
krönen zu seinen Mtrsclen genossen. Röm'g aber im kirchen - regimente darffer doch nichts
CarUi hat es aber höher gebracht/ nachdem ih- andern / und wenn die Geistlichkeit strovincia!-
me bey seiner reUiwnon die Stande nicht nur 8ync»6c>8 halten will / kan sie der Präsident des
viel hohe Regalien abgetreten / sondern auch geheimden Raths aufheben. Der Marggraf
sein 6es>utsr aufg-OOOO pfund sterlittgs gesttzet. von Hrxyl-Parb A. i66l unter dem beile darauf/
Der ftyay des landes wird aus dem wo!! en- daß der König für kein Haupt / sondern nur für
sifch-bier-saly-blep und stein - Lobten - ban- ein glied der kirchen zu halten sey : Mein es
<k«ezciendel erhaben.
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Die cozn;nercien mit den ubri^DfÄ-^en wahren sind nach Engelland gegangen;rien- ' daher die Schottischen kaufieme von so grosseneapitaliett nicht sind. Nichts desto wenigerversuchten sie vor etlichen jähren ihräusterstes/die Handlung nach dem exempel der Engel! - undHolländer ausserhalb Europa zu psu nren; wie
wurdeihme eben diests vor ci-imine! ausgedeu-tet/ und kamen seine prmcissz noch von demCromwellischsn so genannten in^em^r unddem convensnc her. Die sefornciation in die-sem Königreiche fieng Johann Douglas einCarmeliter-niönch A.iM an/und predigte dasEvangelium mit großem beyfal! zu Edmburg/
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sie denn in solchem absehen mit beytrüg desPar- darüber auch ein grosser tumult und best n'munglamemsund verschiedener grosser Herren eine der 8. (ZNü^kirche/als Patrons derftadt/ ent--Mest-Indische und Africanische compa- stunde/welches lwch / weil man des
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gelegenen und wegen der gold- ^ ^ >> > > . . , . ^
rusfenen landschafft Dnrien absegeln liessen/ dißmah! gedultet wurde; es hat aber bernachwelche auch im November A. 1698 daselbst viel blutige köpsse darüvtt-gegeben/ sonderlich
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glücklich anlandeten/und ihr vorhaben eine be-standige colonie allda anzulegen deutüch zu ver-stehen gaben/indem sie den Hafen benebst demneuerbauten Fort Neu -Edenburg/ das landaber Neu - Caledonien nenneten. Wiewohlnun die natürlichen einwohner sich anfangs ge-gen die Schotten gar tractabel erzeigten / unddiesem nach gute Hoffnung vorhanden war zudenen gold-gru ben zu gelange / so wurde dochtheils durch Mangel an vittualien/cheils durch
igekopffe . . . ^
da dieTron Franckreich bey gelegenheit der bey-ratb mit der Königin Manen die partey derRömisch - Catholisthen mit den schwerdt un-terstützet. Der steten giebt es allhier ,mcht we-niger/als in Engelland/daher immerzu unrukssNUnd trennungen entstehen/ und dabey ein Königgar vielerley übersehen muß/ um den ruhe - undfriede-stand zu erhalten. Oeffrers sind aber wlchnach heifchung der nothdurfft gar herbe straf-fen ausgeübet worden.
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