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von dem Königreiche Sngclland.
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nannten Arbellischen parthie/welche das Pabst- man hernach beschworen/und wider den König
thum in Engelland wieder einführen wolien/die selbst/ die neue Schottische kirchen - /^gealle zr»
Jesuiten und Papisten durch ein scharffLckA mainceniren/angefangen,austreiben lasten / A. i6cos der Untergang zube- Wie nachteilig die festste!! - und erwei-
reitet/ indem etliche buben solcher religion unter terung des purltanischen Ltta» der Königl.
demParlamenls-hause ein gewöibe geuniethet/. Hoheit gewesen / ist aus dem traurigen erfolg
und selbiges mit vielen tonnen putver ange- wahrzunehmen. Denn es kam auf beyden
füllet hatten/ der meynung/den König / Prin- theilen zur exrremität der Waffen; dem Könige
tzen/ und gantzes Parlament in die lufft zu spren- fehlete es an Mitteln/ weil auch die Engellander
gen; welches erschreckliche vorhaben aber zeitig dadurch clloquiret waren/ daß sie der König der
entdecket und abgewandt worden. Indessen lukümcn halber nicht gebührend carelllret/ und
war der Pabstü stuhl auf guter wacht / und dem Parlamente den mund gegönnet/auch über
suchte bey den Spanischen und Frantzvischen dieses das Unter -hauß gut Puritanisch war.
Höfen allerhand imn^e-, welche zu nichts an- Von Papisten bekam er zwar geld und volck/
dcrs als auf die Zerrüttung des Englischen es war aber nichtchinlänglich / und wurde die
Estats und innerlicher unruhe/ mithin wann rechte zeit / die Schotten geschwind zu überfal-
man den purirsmzmum ausgetrieben und UN- len und zu zerstreuen/versäumet; hcrgegensetz-
terdrücket hatte/ auf die rcMrmwn der Catho- ten diese sich in bessere potior, bekamen aus
tischen lehre gerichtet waren. Dieweil nun Franckreich und Holland die kriegs-nothwen-
König Jacob den Puritanern mehr als seine digkeiten. Besagtes Englische Parlament
vorfahrerin gram war / und selbige in Schott- wurde je langer je schwüriger / und verband sich
land dadurch abzuschaffen vermeinte/ indem er A. 1640 mit Schottland / stellte reformatio» im
die höchste ll.reÄw» in geistlichen dingen mit regiment an / beschranckte des Königs gewalt
unter die Königlichen prTroZsriven und rqlervs- enger/und verwarff der Bischöffe l^turgie, be-
ta setzen lieff'/ König Carl l auch solchen haß straffte die Königl. bedienten und klignonz am
ererbet hatte / bemühete er sich alles eyfers den leben und sonst hartiglich; die Bischöffe stieß
kuriranismum oder ürezb^tsriamzmum auszu- man aus dem Parlament/unterbrach die auto-
rotten. rität des geheimden Raths / schaffte die hohe
Dieses vorhaben beförderte der Pabst um commißion und gesternte kammer ab/und entzog
ter der Hand durch seine blumios nach bestem dem Könige beedes die flotten und zolle,vermögen. Und Wilhelm Laud / Ery- DerKönig ließ dieses alles zu/und zoggelin-
Nifchoffzu Canterblirp/ves Königs vertrau- dere saiten zu gewinnung der verbitterten popu-
tester Minister / ein hitziger kopff/ begönne die lace auf; allein sie trauete nicht. Endlich kam
Puritaner öffentlich zu verfolgen/ und zu den in es A. 1642 zur öffentlichen ruprur. Der König
Schottland eingeführten kirchen-srdnungen zu ließ die rädels-führer ausin Parlament cinren/
zwingen/hergegen denen Papisten viel kaveur zu wodurch das Unter-Hauß zu einer aufwiegelung
erweisen. schritte/und muste der König London/aus furcht
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byteris,cziassez Ulid Versammlungen/ und Hub den sen an / daß er sich der ste-häfen nicht versichertkuritanismum auf. Alldieweil nun die Purita- hatte/ und geschehen tasten muste / daß das Par-ner in diesen zwang gewistens halber nicht wil- lauwnt allen Gouverneurs derselben befahl/ ih-ligen wolten/ und dann die ^icraechisten oder me nicht mehr zu gehorsamen. Also giengedie jenigen/ so es mit den Bischöffen l)ielten/ die tnan nnt starckem schritte zur clemocraric.zwangs-mittel immer scharffer wider sie zu ge- Die Waffen des Parlaments hatten an-brauchen bemühet waren/geschähe es/daß die fangs mehr schlüge als sieg zur ausbeute:meisten Puritaner sich von der Englischen kir- Nachdem sie aber von der Schottischen armeechen absonderten/ und daher den nahmen der verstarcket worden / und die Königliche bey
^-misten) ^"-^onformtNen/Separatisten örowni
^-msten/sten empfingen: denn sie hielten dafür/ der Kö-^'^' nig wolte das Pabstthum wieder einführen;hierzu kam noch/daß bey der ersten reformatio»in Schottland die geistlichen beneücia limpliciaan die Cron reäociret/und denen Balletten des
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Porck geschlagen / der König selbst von denSchotten/ denen er aus clefperatio» sich erge-ben/gesangen und gegen 4OOOOo pf. sterlingsan die Englische geliefert worden/ war aller re-spect und Hoheit dahin. Diegefängniß wäh-MM»-
—.. , rete lange zeit; inzwischen aber entstand unter morv
Adels verliehen worden. Diese guter revocir- den Puritanern irrung : Denn'obwsl Engel-teK. Carl A. iszz und 6epmirte sie zur verbeff'- land von der geistlichen gerichtbarkeit / undrung der geistlichen besoldungcn / welches die übermüthigen hcrrschung der Bischöffe/ durchd^olzlelle,als bißherige bcsitzere/ sthr ckocjuiret/ bisherige gewaltsame sHiooez und procellebe-und bewogen/mit denen ^»rj. l.irurAillen bände freyet und mercklich erleichtert wurde z so kon-zu machen/welche sie convsnam nennten/ und sie te man doch die abgezielte innerliche ruhe undzum aufstände zu ammiren. Die Priester religions-einigkeit noch eben völlig nicht erlan--hatten sich leicht können zu frieden geben/ weil gen/weil das geistliche regiment und ordnung/ihnen ihre Zagen vermehret wurden: Allein sie wegen einfallender einheimischen rroublen undwurden von dem mrere-limn Adel/ unter dem ermangelnder eintracht im Parlament/ so baldxrserext des schädlichen Unwesens bey der I^icur- nicht zum richtigen stände gebracht und fest ge-gie/ verblendet/und zum bürgerlichen kriege am. stellet werden konte/und man unterdessen einemmlret. Alexander bließ diese laHion un- jeden seine gewissens-freyheitungekräncktüber-mer niehr auf/und brachte es zur Verfassung/ die lassen muste. Daher entsprungen aus der ge>
Zweite Haupt-Handlung. Ee s Wissens-