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Oes Europäischen Herolds Myte Haupt-Handlung
Compa-SNÜtl.
hier lpeciKcirten gefallen itztgedachtervllller» dafür andere larizfaölion geben laßen;jedoch daß sich dieselbige nicht über 6OOpf.ster-ling(ist4sOo fl.)erstrecken.
Daß auch die Nation durch dieses mittel ihrintem erhalten habe/erscheinet daher / daß nachverlauste des Listen jahrs das Parlamentaufs neue die cominuacion dieser ^Äe durcheine neue äüe mit ausstettung einer gewissen be-foldung vor die einnehmer fest gestellet habe,»auffmatm- Die kauffmannschafft und commercieneommerc"i?n Zulangende / so ist bereits hin und wieder ge-'dacht worden/in was vor grossem sior und auf-nehmen sich dieselben in diesem Königreiche be-finden ; daher nur noch mit wenigen verschie-dener compagnienzu gedencken ist/ als da sind
die compagnie cles Usrcbanclz /^vanluriers, die
compagnie von Moscau/die von Türckep/ dieHeyden compagnien von Ost-Indien / diecompagnie von tVest-Indien/ die^önigl.compagnie von Africa/ die von Spanien/vonFranckreich/Hambnrg oder den Hansee-städten/von itißland/ von Grönland / von
HZucl5005-La^U.d.g. I^a compagnie cle; k^lar-cbanlls ^vavrurier, oder ^llecurstorn ist die äl-teste unter allen/ indem sie zu zeiten K. Eduards langefangen hat. Erstlich wurde sie nur alleinzu cranspoi-nr- und verkaussuyg der wolle auf-gerichtet / nach der zeit aber hat sie den nutzendieser nöthigen waare besser gelernet / undselbsten die herrlichsten tücher so wohl von in-ländischer als spanischer wolle ; wie dennjährlich wohl 19 biß 20000 stück tücher gemacht/und davon die helsste und drüber ausserhalb lan-des versendet wird/maße dieSpanier ihre wollean dieNation verkauffen/und die tücher hernachtheuer gnug wieder emkauffen/ oder weine dar-an geben / fabriciren lassen. Die compagnievon Moscau wurde unter der regierung KönigEduards vi gestifftet/nachdem die Engellanderdie pslläge gegen Nord-Ost nach Arch - Angelerfunden/durch welche sie einen großen Handeljn die Moscovitische Provintzien anfiengen;inmassn sie denn bey der anwescnheit des itzt-regierenden Czaars neue tractaten niit ihm ge-schlossen. Die Türckische compagnie/ insge-mein die compagnie nach der l^vame ge-nannt/ fieng unter der Königin Elisabeth an/da die Engelländer die Rade und den Hafen vonCadix bißhergar bequemlich haben gebrauchet/und auf guten wind und wetter warten kön-nen. Cromwell war willens sich der llluaticmvon Gibraltar zu bemächtigen und eine Insulaus der Halb-Jnsul zu machen. Die reichcsteund conllcierabejste aber unter allen ist die alteOst-Indianische compagnie/ welche A. 1594zur zeit der Königin Elisabeth ihren ansangund unter dero Privilegien ihre conllllentz ge-nommen/ indem die Mitglieder derselben einengrossen reichthum erworben/dergestalt/daß sieaus ihre eigene Unkosten ansehnliche schiffe ge-bauet / welche bey gelegenheit an statt derkriegs-schiffe mit dienen können/und allewaa-ren aus Ost-Indien nach Hause führen/welchesonsten die Portugiesen/ als die ersten erfinderdieser paliage, in Engelland brachten. Alsodaß anitzo diese und dieTürckische compagniedenen Engländern / und vielen andern Na-tionen/die kostbarsten waaren zuführen/ welche
in Türckey/Arabien/Persien/Indien und Chi-na zu finden seynd. Der berühmte i^ncalllewar der erste/welcher diese kauffardey-flottecommandirte / das haupt-magazin wurde zu8urata an demLolko VonLamba/a in dem Rei-che des großen Moguls aufgerichtet. Siegiengen hernach fort jenseit des Langes ins Kö-nigreich 5l-m und llarana, ferner in die Moluc-cischen Jnsulen / und machten aufLelebe» eingroß comroir. MacaMr fanden sie auch be-quem zu dergleichen/und llabilirten sich am endeauf Japan / da sie vor ihre waaren viel goldund silber heraus brachten. Es ist aber nechstdieser alten auch vor einiger zeit eine neue Ost-Indianische compagnie ausgerichtet worden/welches bißhero unter beyderseits intereßentengrosse mißHelligkeiten verursachet hat/ biß imverwichenen jähre 1701 ein gütlicher vergleichaufgerichtet worden/des innhalts/daß eine jedevon beyden compagnien ihren Handel in Ost-Indien noch auf sieben jähre fortsetzen/ unterwährender zeit aber ihre elleÄen einziehen/undalsdenn beyde durch eine Parlaments < ääein eine compagnie geschmoltzen werden sollen.Hiernechst gehöret auch der allen Ost - India-nischen compagnie das korr 8. Leorg aus derküste von (oromantlel, wohin sie einen ?rsü-clenten über alle an solcher küste und an dervon kcngala befindliche ksüore^en verord-net. Die Ronigl. compagnie von Africawurde unter der regierung K. Carls u gestiff-tet/ welcher ihr herrliche Privilegs , und un-ter andern auch die sreyheit verliehe/längst derWestlichen küste von Africa von demLspoVcrcle.biß an das Lapo äi buona spersn^z zutfsllquiren / dergestalt/daß sich kein andererEnglischer unterthan dergleichen unterstehensolle/ und hat diese compagnie ein korr zue-poLsrso, woselbst ihr vornehmster Hgeme relltli-ret. Als Pabst ^lexsnllsr vi die theilung derOst-und West-Indien zwischen denen beedenCronen Spanien und Portugal! verfaßet/wol-ten diese Nationen die Engländer nicht mehrauf der sce dabin paßiren / die Engelländerkonten aber auch eine so reichgiebige Handlungnicht aus den Händen lassen/ und kam es end-lich dahin/ daß ihnen die Cron Spanien fastdie helsste der neuen well überließe. Daherohat Engelland oder die West-Indische com-pagnie die reichen plantaren in America/ dar-über sie zwar mit denen Schotten in grossemclilpuc stehen; und haben sie ihre comtoirs aufNemPork/ ^crle^Larorineil^larylanll, Neu-England zc. u. a. m. Es versendet die com-pagnie alle jähr mehr denn vor 550000 tb ster-lings/und bekömmt wieder bey die 600000 !ö.Sie employren mehr denn 100000 Schwachenzu ihrer arbeit und na6q / welche alleinüber 1600000 tL eintragen. So sind auch beydie 2OOOOO Engländer auf America in denNorder-und mittags-quartieren/ welche der K-brique und Handlung mit Spanien aufLanacl-sonderlich und andern Nationen abwarten.Und kommt daher der grosse vorrath und Hand-lung mit toback/zucker/ cotton, ingwer/psefferV0N lamaica,holtz V0N?uNic,jndig/ cacay,mast-bäumen/fetten und peltzereyen/ fischwerck vonlerraaeuve zc.welcheEngel!and grossen vortheiigeben. Zu ansang fanden sie auch in den vir-
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