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von dem Königreiche Engelland.
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MUS 6c Claris R.ex 6c Regina, aufder andern feiteaber den pkaeton vorstelleten/ welcher aus demsonnen-wagen fiß / und welchen der über ihmschwebende lupker mit dem donner nieder-schlug/ mit der beyschrifft: Ne rotus Aksuina.cur: Damit die ganye welt nicht verzeh-ret werde. Nach diesem empfiengen beydeMajestäten die commumon und rerinrten sichso dann in die S. Eduards - capelle/ allwo sieviol -farbene kleider anzogen/ und mit den Cro-nen auf den Häuptern in den grossen saal zuWestmünster zurücke kehreten / wohin sie diekairs und ihre gemahlinnen / gleichfalls mit ih-ren Cronen oder Haupt-zierden bedeckt / nebstandern vornehmen des Reichs/ begleiteten.
Hierselbst wurde nun die Königl. Mahlzeitgehalten/ da immittelst des Königs ^Kzmpionoder kämpffer / nemlich der lehn - Herr vonSchrewsbury / in den saal kam/ und in vollemHarnisch und casquet auf einem schimmel saß.Dieser ließ am ende des saals die trompeten bla-sen/und die ausforderung durch den Herold fol-gender gestalt verrichten : Nlofern einer /wes standes und wesens er auch immersepn mag / leugnen oder widersprechenwtll / daß unser louversiner Herr/ AönigN)ilhe!m Hl, und Maria/der gebietendenCronen dieser Königreiche / Engelland /Franckreich und Gruland zc. erwehlterAönig und Rönigin nicht se>v oder ihnenselbiger zu genicfsen nicht gebühre / densel-ben ist gegenwärtiger Held bereit lügenzu straffen / und in einem kampfssein lebenwider ihn zu wagen / es sey auch welchentag er sich immer stellen will. Hiermitwarff der kämpffer seinen eisernen HandschuhMwrden/welcher eine weile liegen blieb / undweilihn niemand aushub / nahm ihn der Herold/und überreichte ihn seinem Principal wieder.Dergleichen ausforderungen geschahen her-nach noch zu Meymahlen mitten in dem ffal.So dann präsentirte der Erbschencke dem Kö-nig einen güldenen pocalaufden knien/welchenSe. Maj. dem kämpffer zutrancöund ihm selbi-gen überliefern ließ / worauf er ihn nach dreytiefen reverentzen austranck/ und/der alten ge--wobnheit nach/vor seine belohnung behielte.Gr. König!. Nachdem nun König Wilhelm III solcher^!i°n Ut^'gestalt aufs prächtigste insv^uriret worden /Irrkqd. gieng er den 12 Zunii obgedachtes j'ahres 1689zu Lighlacke unter segel/und langete den iszu Cariefergus in Jrrland an/worauf er den zQ6ttomit seinen trouppen dem feinde/ dessen ar-meein 2sOOO mann bestunde/so naheunwr dieäugen gieng/ daß nur der ko^e-fluß zwischenbeyden armeen war. Des folgenden tagesrückte der6^önig in person so nahe an den fluß/daß die feinde zwey sechspfündige kugeln nachihm Woßen/deren die eine nicht allein ein stuckvon seinem rock / weste und hembde hinwegnahm/ sondern ihm auch die haut ein wenig ver-letzte. Nichts desto weniger paßirte er/als einanderer lulms Lsekar,nebst ftiner armee den fluß/und liefferte dem feinde noch selbigen abend eineMacht / darinnen der tapffere Hertzog vonSchömberg das leben einbüßete. Dargegennahm König Jacob / der seine armee persönlichcommandirte/die flucht nach Dublin/ und reu-rirle sich in Franckreich; inmaflen denn auch dieSwexte Haupt-Handlang.
seinigen flüchtig wurden/ und fast allesamt äeler-mten. Daher der siegreiche König bald vonDrogheda/ Dublin/ Wepford/ Waterford/Londonderry und andern stadten meister wurde/ausgenommen Lymrick/ welches er vergebensbelagerte / solches aber doch in folgender campa-xne benebst dem Überrest von Jrrland untercommando des General Ginckels zu seinem ge-horsam brachte. Was er nachmahls vor pro-ben der tapfferkeit wider die Frantzöische machtabgeleget / was Massen auch der Ryßwickischefriede meistentheils seiner sorgfalt zuzuschreiben/und wie vielen conssiraücmen er verwunderstl-mer weise entgangen/solches würde zu weitläuff-tig seyn/allhier mit allen umständen zu erzehlen.Die jenige verrätherey aber/ welcheA. 1696wi-der dessen geheiligte person/selbige ums leben zubringen und dem flüchtigen König Jacob wie-der ins Königreich und auf den thron zu helffen/angesponnen und drey jähr daran gewircketwurde/und deren vornehmste werckzcuge kobercKen Kley, Robert Charnock/ Eduard King / undThomas Keyes waren/ ist wol unter allen diedenckwürdigste/ und dazumahl wurden die Emgclländer veranlasset eine LenersI Mocuariori zu General SS.stifften/deren absehen war/den König zu beschü- EnMgn?.tzen/ und sich an stinen feinden zu rächen. Ab-sonderlich aber würcketen die borten-würckeroder band-macher das gelübde der ^lkociatlonund die erneuerung der treneaufihre bänder/nachdem sie bereits damahls/ als der König zumerstenmal)! in Engelland kommen war/ ihre guteIntention vor die gemeine Wohlfahrt mit diesenWorten aufibren bänderngezeiget: blc> ?oper/,
no Llsver^; U)eder daspabstthum / nach
die sclaverey. Zu seinem immerwähren-den rühm aber dienet dieses/daß er sich den ruhe-stand von Europa / und die Wohlfahrt von En-gelland jederzeit mehr angelegen seyn lassen / alssein eigenes interesse/ und daß weder bedrohun-gen noch schmeicheleyen jemahls seine standhaff-tigkcit bewegen können / welches unter andernaus folgender begebenheit abzunehmen. Alsihm die Frantzöischen kleoiporentiarii bei) denRyßwickjschen friedens - trattaten versprochenhatten/daß ihr Principal ihn vor einen König inGroß-Britannien erklaren wolte/anbey aber zuverstehen gaben / er solte sich in andern artickulndesto crsttabler erzeigen / gab er ihnen großmü-rhig zur antwort : Daß / woferne dieser ar-ticul so viel bedenckens machte / solte manihn nur ausstreichen. Denn er würde austser dem schon wissen/ wie er sich mit hülstederlLngellanderund seiner bundsgenosienHey derNönigl. würde / die ihm das Parla-ment von Engelland beygelcget/ schützensolle.
Als die eines ewigen ruhms würdige Köni-gin Maria/Sr.Königl. Ma). gemahlin/ nochlebete/halff sie die regierung mit grosser klugheitund sorgfalt tragen/ und durffce der König beyseiner abweftnheitum nichts besorget seyn; je-doch nach ihrem den8l^nuarii A. 1695 erfolgtenabsterben wurden A. 1697 neunOber-Regentenerwehlet/welche bey offtmahliger reise des Kö-nigs nach Holland / die Reichs-angelegenheitenbeobachten solten/nemlich dcrErh-BischoffvonCanterbury/der Groß-Siegel-Verwahrer/ derSiegel-Verwahrer des geheimen siegels/dieHer-Z tzoge
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