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von dein Königreiche Engelland»
ge männliche leides - erden erstrecket wordem Zu ende des odermeldten Monats nahm er /
Ungefthr drey jähr hernach / als dieser freudige auf inständiges anhalten vieler geistlichen und
junge Held einen tapffern much dey vielen bege- weltlichen Grossen von Engelland/ die Reichs-
1»,. ! ?>,,-'« benheiten/absonderlich aber bey der belagerung Verwaltung/ unterm titul eines äUmimlüstom
" Rahden und Bonn/ wie auch in denen schlach- vonGroß-Brittannien/ üdersich/ undließzu-
^ len dey Scnefund Mont-Cassel rühmlich gezei- gleich an alleHerren und Edlen der Provintzien/
' - 'Mh gel/ ersuchte ihn Carl il, König in Engelland / wie auch an alle städte und flecken circulsr-
eine reise in dieses Königreich zu thun / und wur- schreiben abgehen/ des inhalts/daß sie ihre clepu-
de so gleich die Heyrath zwischen ihm und des da- rixten zu der Versammlung nach Westmünster
mahligen Hertzog Jacobs von Porck ältester auf den 22 nechst-fotgenden monats finden wol-
Princeßin tochter Marien beschlossen / wiewol ten. Bey dieser convemion wurde nun durch
das beylager allererst den 4 Novenibr. A. 1677 die meisten stimmen von dem ober - und unter-
seinen fortgang erreichte. ^^achdemNiemä- Hause erkennet/ daß König Jacob durch seine
gischcn frieden wendete er alle mögliche sorgfalt entweichung das regiment niedergelegt / und
an/ die Wohlfahrt der vereinigten Niederlande also der Groß - Brittannische thron erlediget
zu befördern/ und als einige jähre hernach König fiye. So dann verfassete man eine schrifftli-
Jacob il, welcher seinem verstorbenen bruder che s6e/ krafft welcher der Printz und die Prin-
aufdem throne gefolget/durch sein gewaltsames ceßin von Oranien zum König und Königin in
bezeigen genungsam zu erkennen gab/daß er ge- Engelland erkläret wurden; jedoch mit dieser
sinnt sey/die Englischen gesetze umzustossen / das angehengtcn clausul / daß die ausübung der
Pabstthum einzuführen/die allgemeine freyheit Königlichen würde nur allein aufder person deszu unterdrücken /und / durch einschiebung eines Königes ruhen / selbige aber in allen säen im
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Printzen von Wallis/ als wir oben an- nahmen aller beyder geWehen/ auch folckes
ges/yll/fintetochler / dle Prmceßtn vonQra- e^mum nach absterben des Königs von der
meut/ tweauchlhrengcinahl / Mtddte andern Königin verrichtet werden/ undnachdemtöd!
^mstllchen unverwandten Reformmter reü- lichen hintritt ihrer beyder/die Crm^^glon/ ihres rechtszu der Eronezli berauben/ ff >^ne nev)r oer
.höhnt den 26Ocwbr.A. 16W mit
giongicngcn
«mcr ftotte von eooschiffen und einer arm« von an Ihre Konigl.hohcit die Prineeßin Anna von
Z600 rcutern lind dragonern/nebst io6cs mann Däncmarck als ihre schwcster/ und dero lcibes-
zu fuß unter segel. Ob ihn mm schon der wi- erben/ in crmangelung deren aber an des Prin-
drigcwlnd und ein cntsttzliches ungewitter zur tzcn von Oranicnerben gelangen foltc Eben
rückkehr nothigtc; ff ließ doch der unverglcich- desselben tagcs langete die Prineeßin von Ora-
liche Held den mulh keines wcgcs sincken/ffndcrn nicn aus Holland zu Whitchall an / und den »
gieng dcni Novcmbr. mit desto glücklichcrem Febr. A.i68s wurden sie beyderstits alsKonia
forlgang wiederum in sce/also daß erden s die- und Königin ausgeruffe»/ woraufdiekronung
ses in dem zur Provintz Devon gehörigen Hafen dcn ss April mit folgenden ceremonien in der
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orbay landete. Von dar begab er sich nach abtey-kirche zu Westmünster geschähe:
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Exeter und rückete nach einigen tagen mit dergantzen armee gegen Salisbury/ allwo König Dieser höchsterwünschte tag war kaum am König! krb,Jacob mit seinen völckern stunde/ welcher aber gebrochen/ als die Ritter des Hosen - bandes in «ung.'des Printzen nicht erwarten wolte/ sondern sich Ritterlicher kleidung vor dem König / als ihremin großer Unordnung nach Londen reurirte; son- oberhaupte/ erschienen. Gestalt denn auch 68derlich als er sähe / daß die seinigen hauffcnwei- Ritter der heil-Dreysaltigkeit/sonsten auch Ru-ft zu des Printzen von Oranien armee überlief- ter vom bade genannt/wie auch 6 Grafen/undfen. Hierauf schickte der König den io De- eben so viel Baronen/ gemachet wurden / der-eembr. seine Königl.gemahlin mit dem vermein- gleichen Ritter sonst niemahls geschlagen wer-ten Printzen von Wallis/welcher dazumah! nur den/ als bey krönungen der Könige und Köni-ftä)s monat alt war/alsofort in Franckrcich/und ginnen/ oder wenn ein Printz von Wallis oderdes andern tages frühe folgete ihr der König, Hertzog vonDorck gebohren wird. Solchesfilbsten/indem er den thron und die stadt Londen verrichtete der König müdem Staats-schwerd-'in verstellter kleidung verließ. Den 14 6U0 te/ und hieraufempfiengen die Ritter ein ro-langete der Printz auf dem Königl. Hause thes band/ daran eine meäsills mit drey in ein-Windsor an/und den 16 kam König Jacob wie- ander gefügten Cronen hienge / nebst der um-derum nach Whitehall / nachdem ihn einige schlifft: in unum jun5ta / drey in einsMatrosen / unwissend daß es der König wäre/ zusammen gefugt; anzudeuten / daß vor-zu Feversham/ allwo er zu schiffe gehen wollen/ mahls König jacobu-- l die Cronen/Engelland/gefangen hatten. Den 18 gedachtes monats Schottland und Jrrland/unter einen fieptcr ge-Decetnbris begab er sich vormittags um ivuhr bracht. So dann fuhren beyde Majestäten zuaus freyem willen nach Rochestcr / dahin ihm wasser von Whitehall biß an die treppe desder Printz seine leib - 8^6? zum geleit mitgege- Parlament - Hauses / allwo sich der König inben hatte / von dar er sich doch bald in geheim gegenwart des gantzen Adels mit dem Königl.ohne jemands Hinderung entfernete/ in willens rock/von cramoisin-rothem samnut und Hernie-seine flucht in Franckreich fortzufitzen. Unter- lin-fellen gefüttert/bekleiden ließ/und nachdemdessen erhub sich der Printz eben filbiges tages er sich nebst der Königin in dem grossen saa! zuum z uhr nach mittage in die Vorstadt von Lon- Westmünster auf den thron erhoben / über-den / und nahm seinen abtritt in dem Königl. reichte man ihnen das Staats-schwerdt/ wiePalast von 8. sames , allwo ihn alles volck mit auch das schwerdt ohne spitze/LurtZna genannt/jauchzen und frolocken empfieng. als das zeichen der barmhertzigkeit / ferner 2
schwerd-