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Friedrich Leutholfs von Franckenberg Europäischer Herold, Oder Zuverläßige Beschreibung Derer Europäisch-Christlichen Käyserthums, Königreiche, freyer Staaten und Fürstenthümer; Nach ihren Natürlich- und Politischem Zustande, Kriegs- und Friedens- Religions- und weltlichen Verfaßungen : Biß auf dieses 1705 Heil-Jahr
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von dein Königreiche Engelland.

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gen querstrich aufflihren lassen. Hernach hatKaysers ^nwmm?ü General-Lieutenant uvl-!iuz Urdicu5 Weiler hinauf gegen Norden diePicten vertrieben/und zu deren bezähmung dieandere rastn -- maur von ksrwik an/ biß an denfiuß Ls^s erbauet. Die dritte grantz-verwah-rung ist Zeven VZÜUM oder der wall und graben/welchen Kayser Severus weiter hinauf an dererd^enge zwischen dem Oceavo OcciULncsU odermar» Lsleclonio und (rermanico unweitkovv und ?sl^irck anlegen lassen. In denenlandkartenwird des^öriam vsiium oder ^bekiÄes ^at! auch Valium 5everj genannt.

Vtttchetts Als En.gelland solcher gestalt unter der M-e'nlheiimlg mer botmaßigkeit war/wurde es in LrjcallMLmRöm! regle-primsm, welches das mittägige theil begriffe;Mg- in L' .niam secunUsm, ncmlich die landschasstAUa .s; und in ^isximLM LTiäricvösQZ, wel-ches sich über das gantze Nordische Engellanderstreckete/eingetheilet.

Unter dem Kapser (Zallieno haben zo ty-rannen an verschiedenen örtern das RömischeRebch bcunrllhiget/deren etliche durch ihre feind-seligkeiten auch diesem lande grossen schaden zu-fügten. Zu den zeiten Kaysers jM-zm habendie Schotten und Picten Britannien durchüberfalle anderweit sehr mit genommen. Undobwol bey diesen und hernach folgenden zeiten/zumah! unter dem 5Zc,nc>rio, die Römer das landwider fernere feindliche mvattouez zu bewah-ren sich bemühet/ hat es doch mitstlhanerbe-fchützung die daur nicht gehabt. Denn es fieldie Römische macht in abnähme / dahero manunter der regierung Kaysers ^acvciciiu des jun-gem/ ums I.C. 446 das Römische kriegs-

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tannien abfodern/ und das land aller wehr undgegenständes berauben müssen; welche entblös-sung den Pieten und Schottelt dahin wohl zustatten kommen/daß sie die walle niedergerissenund in Britannien mit feur und jchwerdt ge-

wütet.

Der Mmer Durch solche neue munUatlONe, und erbarm-en,'Net liches Hausen wurde die Britannische NationVeränderung bewogen / in betrachtung/ daß die macht undautorität des Kaystrthums gelrennet / und wi-der mehrgedachte ihre feinde wenig hülste undschütz von Hofe aus zu erwarten wäre/ dem Vor.tiZerno die Regalien zu übergeben/welcher/an-gesehen daß er dem feinde das Haupt zu bietennicht gewachst« / die Angel - Sachsen aus Cim-brien zu hülste gcrusten.

DieSachfe-t Als nun diese Sachsen unter der Heerführungden Britten^' beyden brüder »engik» undttorlX, st umsluMsse. jahrC. 449 in der Insul angelanget/ baldanfangs st glücklichen lNccels gehabt/daß sie diefeinde geschlagen / und von ausstn das land be-ruhiget hatten/ wendeten sie zu eUabiUrung ih-res eigenen Staats/aus begicrde dieses herrli-chen reichen landes / chrewasteinvidcrdie inn-

theil der Insul/ st vc/Mg Heisset / begeben/ unddaselbst ihre freyheit unter'eigenen Fürsten vielhundert jähr/ wiewol nicht ohne viele und blu-tige treffen/ vertheidiget. Kadwalader wäreder letzte alte BriltelvKönig / welcher des dingsmüde war/gen Rom freywillig reistte/ und daszeprer mit der münchs-kutte vertauschte.

Die Sachsen aber haben^nach bcmächti-Nerdr5ngsygung der fürnehmsten und mächtigsten land-d" "lre-tschafften der Insul allhier sieben Kömgrei-'" 'che / oder die berühmte . nemlich

Klorthnmbrien / Rent/ Ost-Angeln / Mer-zien/Ost-5ex, oder Esser/Suüex, und n?est-8ex, aufgerichtet. Das land Wallis hinge-gen behielte dazumahl seine absonderlichen undeigene Regeuten ; dahero auch die Wallischespräche jederzeit von der Engelländischen unter-schieden gewesen.

Weil aber diest art der Republique/ da je-und rMmdesiuahl der jenige sich einer Monarchischen ge-^s'" "cuerzwalt anntassen / und den Königl. titul alleinführen wolte/welcher unter den sieben Königender mächtigste war/ vielen Mängeln und irrun-gen umerworffen/und sich jezuweilen sthr schwe-re Mißverständnis hersür gethan / als ist es all-mählich dahin kommen/ daß immer das ohn-mächtigere von dem mächtigern theile aufge-rieben /und von Egberöeu/ der Wcst.Sach-König Eg-jen Könige/endlich ums I. C. 8^0 alle-^J^nigreiche unter ein zepter gebracht / und das Engewid.gantze land forthin ^nglelont^ oder Gngel-tand von denen derzeit stärcksten Angeln (da-her auch benahmstt worden. Unterdessen regierung stunde das Reich in seiner grö-sten macht und blüthe; daher es mich bald wie-der anfieng abzunehmen/und sich zu einiger revo-julioo zu neigen.

Dann die Danen/st zu dieser zeit beruffene^voimm»und machtige see-räuber waren fielen unter vor- Ach diegedachtem Könige hin und wieder ins land cin/^sM.und ob siezwar mit tapffcrer saust knehrniahlsgewaltig ausgeklopffet/und wieder ausgetrie-ben worden/ unterliesscn sie doch nicht/ mittelsfeindlicher rückfalle/dae land mürbe und krafft-loß zu machen; wie sie dann sich auch endlich un-ter KönigEdnmnds/beygenahmt llonlitlsodermtt der eisernen feite/ welcher der xvi Königaus König Egberts 1 Uelcenäentz war / regie-rung/den Ost-jtrich der Insul oder des Kenig-rrichs stlbst bemächtigten; das blutvergiessenzustilien unddem kriege aufeinmahl cin loch zumachen/käme es zum ck-ell zwischen dem Engel-länder und dem 5ociquLr3men König Kann-ten dein Grossen ans Vanemarck : Gegeitwelchen Edmund wegen seiner leides-stärckesich den obsieg versprache/auch schon ziemlichenvo.rtheil hatte/ dennoch vergliche er sich in dergüte dahin / daß jeder die helsste des ReichsEngelland besiyen solre/nemlich der Däni-sche König die Oestlichen Provinzien/ und Cd-

wider dk inn- wund die Westlichen. Es gediehe aber des

dcnPictcn/ jaw.hemachderlDanifih-Komg A-C..0 .7

wcchm» ' sikl/ansanqs des Ost - stri-- z»r völlige» regierung der Cron / nachdem die

und bemachtlg.cn 7(7., lvnn-'li.znO-.,'

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und den gästen überlassen ...haben sich einige Britten in den theil Franck-rcichs gewendet/soitzt das kleine öricannia ge-kannt wird/die übrigen haben sich in den festen

zur völligen regierung der Cron / "nachdem dieEngländer hochgedachten ihren eigenen Kö-nig durch den Meuchelmörder LMeM erstechenlassen. Es mochte diesem Regenten auch nichtviel liebe bey der Nation gemacht haben/ d.er König klatcolmo inSchottland die Provintz

Cumberland um dem bedinge abgetreten/ daßX z er