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von dem Königreiche Frankreich.
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seine tochter Ikadellam (ülaram IttlZenism zurbraut äestinirte / und der souverainete überFranckreich sich dadurch versichern wolte. DieFrantzostn wolten l.e^em L^iicum nicht brechenlassen/und keinen ausländischen König leiden/auch der Duc de Maine nicht zugeben /.daß vorihme ein anderer aufden thron stiege. Indemnun diese wichtige affaires aufm tapet lagen/ undIAA/ eine Ersucht die andere zurück hielte/ verander-«ndschasst te Rönig Henrich/auf Veranlassung seiner Ne-formirten Geistlichkeit/ oder vielmehr.^ar raison«!' Ltat, die religion/ comrnunicirte zu Et. De-nys / und räumte also die gröste hinderniß desbißher verlangten ruhigen, besitzes der Cron/nemlich/daßer einketzer wäre/aus dem wege/besanfftigte die geistlichkeit und das volck/ schloßeinen stillstand der waffen / erhielte dadurch beyden meisten Catholischen städten/ja der Haupt-stadt Paris selbst/ ntcht weniger auch von vic-lenGrossen/darunterDuc deGuise war/die sub-miffon. und befestigte seinen Estat dermaßen/daß er nicht nur die Römischen clnffüa, so nochimmerfort seinen Untergang suchten / und diegrosse religions-freyheit/welche er denen Refor-mirten verstattet hatte / zum prXtsxe nahmen/entkräfften / sondern auch den Spaniern zureonlolation der treuen Hugenotten/und zu desReichs wahren Wohlfahrt/ A.is9> den krieg an-kündigen konte / wie denn der Pabst ihme baldhernach die alffolutton von dem bischerigen bannzuschickte. Es war eine merckwürdige expres-üon ,die der König bey diesem unvermuthetenreligions-wechsel führte/ da er sagte: Ar wollelieber hundertmahl verdammt sepn/ alsfranckreich in solchen funette»» Zerrüttun-gen sehen. Welches / was es vor ein gemü-the anzeige / ohnschwer zu ermessen ist: Denndie liebe gegen die unterthanen oder vielmehrgegen die Königs - würde und die kaeio lkstusmuß nicht der liebe gegen GOTT vorgezogenwerden ; dahero er auch gar schlechten creditbey den neuen glaubens-genoffn gefunden/ in-dem sie ihm vorgerücket/ die tonne schmecktedoch nach den Heringen.
Bißhero hatten die Spanier der Ligue wi-der ihn und seine vorfahren beygestanden: daherer nunmehro/da er sich auff dem throne befesti-- set sahe/ den schluß faffete/sich an denselben zurächen; inmassen er denn A. i/94 ^ie waffenergriff/und die Spanier in der Franche Comteund in der Picardieschlug/ dagegen sie aberCambray/ Ärdres/ Calais und Amiens ero-berten.Endlich nach dem sich der fortgang dieses«iV^krieges zweiffelhafft anließ /machte er zu Ver-ftiede nnt vins mit Spanien A.I598 einen Frieden/«pMn. ^ hei., bedingung/ daß diese Cron alle don-^uelken inpicardie und Blavet in Bretagnerettituiren solte. Und ob wol der Heryogzu Savoxen auff gewisse maffe mit darinnbegriffen war/ dieweil aber der streit wegen desvbgcdachten Marggrassthums Saluzzodurch des Pabsts arbitrium nicht gehoben wer-den konte/sich auch der Hertzog allzusehr auffseine list verließ/und solch Fürstenthum als einlehn nicht annehmen wolte/ muste ihn der Kö-nig A. 16OQ mit dem schwerdt dahin zwingen/daß er dem Vervinianischen frieden genüge ge-than/ und die landschafft la Bresse/ und dieHeiligkeiten Bugev/ Veromey und Ge> an die
Cron abgetreten/dargegen ihme der König ge-meldtes Marggraffthum überlassen. Vonder Zeit an begonneFranckreich die süssen ftüch-te des friedens zu gemessen/und sich von denenlangwierigen kricgs-unglücken etwas zu erho-len/ worzu der König sehr viel comnbuute/unddem Vourbonischen Hause die Äonigltchewürde nu», endlich befestigte. Und war erglücklicher dißfalls/ als viele seiner vorfahren;doch hatten seine sürtreffliche und ungemeineheroische gaben viel neides und gefahr auszu-stehen/ und ist angemercket/ daß mehr als soconssiratio^es wider sein leben angesponnen ge-wesen/ deren aber keine so gefährlich/als die letz-tere/ eingetroffen/ da ihme mitten in einer gros-sen zurüstung und exjzeältivn, so er unterm prse-t^xt derJülichischen succeßion-sireitigkett/ dar-bey sich gantz Europa mit imel-effrte/und wel-ches er die christliche republic nennete/ widerdie sormidable macht desErtzhausesOesterreichvorhatte/ eine Höllenbrut/ Frany Ravailtac/Wkrdden 14 May um 4 uhr nachmittags A. i6ic>^rdn.'aufder engen gaffen de la Fcrronnerie zu Pa-ris mit einem mefser in der carosse ersto-chen; inmassen es denn eine schädliche doctrmeiniger Römisch-Catholischen ist/ daß nemlichdie ketzer und^catkolicl der Majestät und wür-de eines regunents nicht fähig wären. Zmübrigen haben sich die Monarchen in Franck-reich von dieser zeit an Ronige m Frattckreichund Navarra titt:liret/ da sie zuvor nur den ti-tul ^önig in Franckreich gebrauchet.
Weil der Dauphin ^.udwigxm noch un-mündig/ und unter der vormundschafft der stattmutter/Marien deMedicis/ war/ gieng esohne unruhe nicht ab: daher weiß der hocher-fahrne königliche geheimde Rath und Parla-ments-Präsident Gramondus fast nicht genugzu beklagen/ was zeitwährender Minderjährig-keit des Königs vorgegangen. D»e Äönigeselbst/ meldet er im 2 buch seiner Frantzoischmgeschichte/ müssen sich m die noth und böseZeiten schicken. Von Römg Henrichs »Ventleibung an / blß in die sechs jähre Hie-her/ ist Franckreich der schauplay innerli-cher Breege gewesen/und hat sich d»e sce.ne osst so verändert / daß man nicht ge-wust / wer Ronig oder unrerthan/ hcrpoder knecht koch oder keller gewesen. Sooffr die ^(Iion.sten »hr werck bep den bür-gerlichen oder einheimischen Unruhen ge-stmden/so ossc sind sie auch zur unruhegeneigt oder fördersam gewesen. Nndwas vor grausame blut-igel har das ge-meine wesen Nicht leiden niüssen ? Wer ste-het nicht noch dieentseylichen schutc-undbrand-hausse»?/ welche dü Majestat-schan-der und feinde des Vaterlandes veranlas-set? Was hat der unmündigeAömg »nchtzum besten geben »nüsje»?/dalNlt er die vonden Fürsten des Reichs so theur und hsch-gesinnete sriedens - conclition^s erfüilete?O swehe dem lande / deß Römg ein kmd
ist!
Nach antritt seiner regierung A. i6iz such-te er die fehler der vormundsHafft zu verbessern/ließ der Königin sihoß-kind/ den Marechz.l! d'
Ancre/ A. 1617 am tbor des Louvrc/ zu beruhi-gungdes über feine insolmtz schwürigen volcks/C HLw