IS Des Eurspäischm Herolds zweyte Haupt-Handlung
auch in Roußillon/ Luxenburg und Picardie viel nun 2OO jähr in Englischer gewalt gewesen / wie Gewitttttttplatze wieder ein : Es fügte ihm aber doch kei- auch folglich Theonville A. 1559 eroberte. Da- CaUs Kie-nes so wol als der sieg bey Cerisoles/ welchen mit er auch die eonjunckion des Königreichs wum.dieNation wider die Kayserlichen befochte.Das Engelland und Schottland verhindern möchte/
Vergleichs- grosse Ovncerto, welches 'der Kayser mit Engel- so stifftete er eilte Heyrath zwischen seinem älte-wider"° land vorhatte/ und krafft dessen IO2OOO mann sten prinrzen Frany II und der Schottländi-Franckreich. an zwey orten in Franckrech einbrechen selten/ sehen Cron - erbin Maria Stuarts. Dergab zwar groß Schrecken/ war aber zu Franck- friede / welchen man A. 1559 zu Chasreau enreichs mercklichem nutzen ohne sonderbaren e5 Cambresis beschlossen / war vor Franckreich S«ichee: Denn keiner der Alliirten agirte der abre- sehr schädlich / indem es an Spanien alles/ Franckreichde gemäß/ und wurde bald darauffA. 1544 was jenselt der Zllpen war/ an den Her-ju Cambre-einfriede zu Crefpy abgehandelt/ worwider yog zu SavoyenlaNresse und piemont / ^der Dauphin protestirete. Der letzte feind den Genuesern die Insul Corsica/und inge«war der tod/ welchem er A. 1547 unterliegen samt über 198 ssädte abtreten müsse / wel- -muste. Sonstcn ist noch zu mercken / daß er ches doch so viel Frantzöisch blut und geld geko-wegen seiner liebe gegen die gelehrten ?2ter Ii- stet. Darinnen aber war der vertrag gut/tersrum genennet worden. Nichts desto wem- daß die quelle/ woraus die anderthalb hundert-ger schaffete er die Lateinische spräche bey den jahrige kriege hergeflossen / verstopffet wurde,gerichten ab/weil selbige zu Verdrehung des rech- Bald darauf hat man die Heyrath zwischen destes grossen an laß gegeben hatte. ^ Königs schwester Margarethen und Heryog
Sein söhn flnd Nachfolger Aönig Henrich Emanuel Philiberts zu Savoyen geschlos-II lösete die stadt Boulogne in der Picardie sen. Der König ivolte dieses beylager persön-wieder ein/welche König Henrich viu in En- lich beehren/und thate sich sonderlichirnTurnie-K. Henrich gelland Vormahls conquestiret hatte / und ersähe ren hervor; ihme wurde aber von dem Grafenn M den A. issi die gelegenheit/ init Kayser Carln v wie- Gabriel von Montgomery gleich im ersten ren-den Küpftr^ ^ brechen; machte mit den Protestirenden nen ein splitter der gebrochenen lantze ins augewt. ' in Teutschland Alliantz / absonderlich aber svit und Haupt getrieben/ daran er nach etlichen we-Churfürst Moritzen zu Sachsen / und nennete chen starb.
sich Vmäicem bbeitZti? (ZermanicX und yrinci- Sein söhn Aönig Frantz II regierte zwarxum captivorum; führete A. Iss2 eine armee nicht völlig zwey jähre / war aber dennoch sogegen den Rhein / und nahm ungefehr die stad- unglücklich / daß unter ihme die innerlichen. te Mey/Toul und Verdun weg/ daher die itzi- kriege/welche Frankreich bey vierzig jah- ursprutrsM jezigei! 6^ grosse^l5membr2tivn der jenstit Rheinischen ren grausämlich verheeret/ ihren Ursprung der HugvrReichs-Stände ihren ersten Ursprung genom- genommen. Denn es entstunden die Zwo AAAReichs? wen. Der Käyser gieng zwar mit einer ar- fzÄwnes der Hugonotten und Guisier. Diese schenmee von ioc OOo Mann vor Mey / muste aber letztere wurden durch die nahe alliantz/ in demunverrichte!er dinge der list und tapfferkeit des die Aönigin Maria aus Schottland dererGouverneurs/Duc de Guise/ weichen. Und von Guise schwester zur mutter hatte/ bey Hofefein General Graf de Roeux richtete mit seiner sehr pm-nret/ und war Duc de Guise / und seinarmee in Picardie auch wenig aus ; Im Nie- bruder der Cardinal/ Hahn im korbe. WelchesVerlande plünderten und verheerten sie herge- das hauß Bourbon / nemlich Aönig An tho-gen viel örter. Jndessm legte der Kayser Cron nen in Z^av^rra/ und den prmy von Con-und zepter nieder / machte aber vorher A. iss6 de/ wie auch den Connestabel von Montnlo-zu Vaucelles einen stillstand/ krafft deflen der rency/so sehr verdroß/ als hart sie gedruckt wur-Cron Franckreich obgedachte drey städte und den. König Frantz war a n alter/ gesnndheitBLschoffthümer überlassen wurden/ um den an- und geiste ein schwacher Herr / und deßhalberfang seines sohns Aönig Philipps in S^a- griffen die Guisier desto näher zum steur- rüdernienregierung friedlich zumachen. Es wäh- bey der regierung ; obwohl dierete aber nicht lange / so gieng der brand aufs üon sonst des geblüts halber dem Hause Bour-neue an. Denn als die beyden Jtaliänischen bon gehörete. Die listige und regiersuchtigegeschlechter/ Caraffa undColonna/in einen Hess- Königliche stau mutter/Catharina de Vtedices/tigen streitgeriethen/nahm sich jener der König wüste beede parchien wohl zu bc-lanLiren; hien-m Franckreich/dieser aber der König'in Spa- ge aber der Guisischen allzu nahe an. Dienien so eyfrig an/ daß der Hertzog von Guise meisten geschichtschreiber sind entweder gar zuund Alba mit ihren commandirenden trouppen Catholisch/ader gar zu fthrHugonottisch. Ge-in Italien rückten/ allwo ein ieder seine Partie wiß ist aber / nachdem die Vourbonische par-Mgimeniren wolte. Hieraufzog sich der krieg thie sich zu denen der zeit sehr bedrängten Hu-FrantzsstK in die Niederlande / und als A. Iss7 die fchlacht gonotten geschlagen / und Printz Conde ihrvMA" . vor St.Quintin auf der Frantzosen seile so un- Haupt worden / daß die sache eine gantz andereUySr ^ glücklich ablief/ auch der Marechal de Thermes gestalt gewonnen. Zumahlen nach absterbenQmttlilk. 5.^y Grevelingen schlage bekomnien / stunde des Königs A. 1560 / welcher von der Schott-Franckreich in grosser gefahr. Dahero mel. ländischen Maria keine erben hinterließ / bey' den auch die geschichte / daß das Erh-Hauß noch währender Unmündigkeit feines bruders/
Oesterreich nie eine so st «neu leI icto ne a ls des Cron-erbens Carls IX/höchstgedachte destViese gehabt: Denn die blute des Frantz oischen stn stau inutter Catharina/als vormünderin/ soAdels gieng damahls zu gründe. Doch trö- wohl zur Bsurbonischen parthie als auch zurstete man sich wieder dadurch/daß der feind den Reformirten religion äuserlich sehr melimrte.sieg nickt versolgete/ und der Duc de Guise den Man versuchte A.is6i in der eonkrentz zu Pois-haWt-schlüssel von Franckreich CMs/welches st/qllwy der König mh die KAG stMMÄttr
nebst