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gereinigt, und Geist, Licht nnd Lnft außerordentlich in Eu-ropa sich verbreitet haben, — doch manche glauben, nur an derFinsterniß sey ein sicherer Anhaltspunct zu finden, was einarger politischer Jrrthum ist, der uns eben jetzt so viel zuschaffen macht; und da nun auch weltliche Opposition sichdamit verbindet, so ist doch achtens und letztens wiederGefahr bei der Sache. xsZ. L2 — 73. So hat man rotheuund weißen Wein in einer Flasche; jeder kann verlangen,wornach sein Begehren steht, und ihm wird scrvirt nach sei-nes Herzens Lust, Gefahr oder keine Gefahr. Aber dieFlasche ist nicht blos eine Vcrirflasche für den Trinker,sie ist es auch für den Schenkwirth. Denn, hat dieserfeine Sache auf den Dünkel und den Uebermuth gestellt;liebt er es, wie das so eine Art und Unart unserer Zeitge-uossenschaft ist, über Alles hoffärtig hinzufahren, und ausder Höhe seiner Vortrefflichkeit, seiner Intelligenz und seinerKraft verächtlich auf die Anderen niederzusetzen, die ihreeigenen Gedanken über die Dinge dieser Welt und jenerWelt haben, und nicht gleich ihm an Baches Rand sich nie-derlegen, und nach der Hunde Art die vorbeifließenden Was-ser lecken: dann meint der Mundschenk zwar auf seines HerzensBegehr Nichtgcfahr einzuschenken; es fließt aber nun inWirklichkeit Gefahr. Ist er aber bescheidner Art, ehrt erwohlbegründetc Rechte; erfüllt er gewissenhaft die Verbind-lichkeiten, die er auf sich genommen, lebt er und läßt erleben; dann wird der Schenke Gefahr zu credcnzen glauben:Gefahr vor der Macht und Herrschaft des Priesters überalle weltliche Behörde, Roms über Deutschland, eines HänfileinS ausländisch gesinnter Pfaffen über die Aufklärung; cs