Druckschrift 
4,2 (1828) G
Entstehung
Seite
1649
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Grundlage. 1(549

Auge zeigt, anzustellen pflegt, so schätzt man gewöhnlich dieVergröfserung schwächer als sie ist, indem man glaubt, dafs eineVergröfserung von 50 mal, 80 mal im Durchmesser, einen vielgröfsern Eindruck machen müfste. Das beste Mittel, um sichda von der wirklich statt findenden scheinbaren Gröfse zu über-zeugen, ist, dals man mit dem einen unbewaffneten Auge auf Ge-genstände vor dem Fernrohre sieht, während man mit dem an-dern Auge den Mond oder einen Planeten im Fernrohre betrach-tet; wenn man da sieht, dafs der im Fernrohre gesehene Monddie ganze mit blofsem Auge gesehene Wand bedeckt, dafs dieVenus eben so grofs erscheint als ein erheblich grofser Kreis,den man etwa an der Wand befestigt, so gelangt man zu einerrichtigen Schätzung der im Fernrohre erscheinenden scheinbarenGrölse. B.

Grundkräfte; S. Kräfte.

G r u n d 1 a g e,

salzfällige; base salifiable; salifiable basis. Hier-unter ist ein jeder den Säuren mehr oder weniger entgegenge-setzter Körper zu verstehen, welcher fähig ist, sich mit ihm zuvereinigen, ihren sauren Charakter mehr oder weniger aufzuhe-ben, und eine mehr neutrale Verbindung, die man dann Salznennt, damit zu erzeugen. Diese salzfähigen Basen, oder Salz-basen sind theils unorganische Verbindungen, wie Ammoniakund viele Metalloxyde (welche noch in fixe Alkalien , Erdenund salzfähige schwere Metalloxyde getheilt werden kön-nen) theils organische Verbindungen, die bereits Th. 1 S. 284genannt sind.

Grundlage, säurefähige; base acidifiable;acidißable basis. Plierunter versteht man 1. jeden einfachenoder zusammengesetzten Körper, welcher mit Sauerstoff eine odermehrere Säuren bildet (Schwefel, Cyan, Arsenik); 2. wenn manin den Wasserstoffsäuren den Wasserstoff als das säuernde Prin-cip ansieht, so sind auch alle Stoffe, welche mit Wasserstoffeine Säure bilden, als säurefähige Basen zu betrachten, z. B.(Chlor, Cyan, Tellur); sieht man umgekehrt in diesen Säurendie elektronegativen Stoffe als die säuernden an, so ist dann der