Druckschrift 
4,2 (1828) G
Entstehung
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G ii h r u n g.

Fermentcilio; fermentation ; fermentation. UnterCährung im weitesten Sinne verstellt man die S. 3- dieses Ban-des beschriebene Selbstentinischuncr der organischen Materienüberhaupt, wefshalb die Fäulnifs bisweilen.faulige Gährung ge-nannt wird. Gährung im engeren Sinne jedoch begreift nurdiejenigen Arten der freiwilligen Zersetzung , bei welchen ei-nige vorzüglich nutzbare Producte hervorgehen. Hierher rech-net man 1. die weinige oder geistige Gährung, bei welcherverschiedene in einer wässerigen Lösung befindliche Arten vonZucker bei Gegenwart von einer kleberartigen Materie, dem.Gährungsstoffe, und bei einer Temperatur von 10 bis 20° C.veranlafst werden , sich in Kohlensäure, die sich als Gas ent-wickelt, und im Weingeist , welcher grcifstentheils in der Flüs-sigkeit bleibt, zu zersetzen. Auch die Brodgährung ist hier-her zu zählen. 2. Die saure , oder Essig - Gährung , mittelstwelcher der mit Jasser verdünnte Weingeist, bei Gegenwarteines ähnlichen Gährungsstofls bei Zutritt von Luft und bei ei-ner Wärme von 15 his 30° C. unter Absorption von SauerstofT-gas und Entwickelung von Kohlensäure in Essigsäure verwan-delt wird. 3- Unter Zucker - Gährung kann man die, ohneKohlensäurebildung erfolgende Umwandlung von Stärkemehl inZucker verstehen, welche bei der Darstellung des Biers undFmahtbrannteweins der weinigen Gährung vorausgeht. G.

Galaktometer.

Blinder richtig Laclometer , Milchmesser (von yvla,alt yähu'S, Milch und fitrnov Mafs) , ein einfaches Werkzeug,um die Güte oder den Fettgehalt der Milch zu messen. Es be-sieht aus einigen Röhren (oder nach Johnson nur aus einerRöhre auf einem Fiedestal 1 1,5 bis 2 Z. weit und 11 Z. hoch,

1 Ann. of Phil. X. SOL