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theilte, sie ater erst im Jahre 1799 bekannt machte 1 . Er fandnämlich, dafs wenn zwei Metalle unter Wasser sich wechsel-seitig berühren, d. h. zur Ivette mit einander geschlossen sind,das mehr oxydirbare derselben sich viel schneller, und auchwohl nur allein unter dieser Bedingung oxydire , als wenn dieMetalle einzeln, oder auch beide, aber durch eine Glasplattevon einander getrennt, sich unter dem Wasser befinden. Eab-3ili o ni brachte andere ähnliche Erscheinungen, nämlich dieschnellere Oxydation der Metalllegirungen, der Lüthungsstellenund dergl. damit in Beziehung. Indefs leitete er diese Oxyda-tion nicht von der in Bewegung gesetzten el. Materie ab, son-dern sah umgekehrt die Oxydation als den Reiz an, der in denachten galvanischen Versuchen, namentlich in den Sulzer’schenZungenversuchen und in dem LichtversuChe thätig sey, tmdstützte diese Behauptung auch auf die von ihm, wie es scheint,zuerst gemachte Beobachtung eines fortdauernden Lichtzustan-des im Auge, so lange das sich oxydirende Metall auf dasselbeeinwirkt, was sich aus einer augenblicklich statt findendenElektricitätserregung seiner Meinung nach nicht erklären lasse.
Unabhängig von Eabbroni beobachtete auch Du. Aschzu Oxford die auffallende Beförderung der Oxydation des Zinks,wenn dasselbe im befeuchteten Zustande auf befeuchtetes Silberireleot werde und unter denselben Umständen auch die Beftir-derung der Oxydation des Bleies auf Quecksilber und des Eisensauf Kupfer. Alex. v. Humboldt, der diese Versuche desDr. Asch bekannt machte 2 , bestätigte sie durch Wieder-holung, nahm dabei eine wirkliche Wasserzersetzung an , diedurch das Zusammenbringen der Metalle befördert werde, wufsteaber, befangen in seinem Irrthum von einem eigenen galvani-schen Fluidum, die Erscheinung nicht zu deuten. J. W. Rit-ter erweiterte aber diese Versuche in einem grofsen Umfange,von denen er schon im Jahre 1799 einige bekannt machte 3 ,durch die nicht blofs die Bedingungen auf das genaueste ausge-mittelt wurden, unter welchen die Oxydation erfolgte, sondern
1 Ueber die chemischen Wirkungen der Metalle auf einanderhei der gewöhnlichen Temperatur der Atmosphäre von l'abbroni in
G. IV. 428.
2 Vers, über die gereizte Muskel-und Nervenfaser Ir Bd. S.47 2 ,
8 G. II. 80, später in seinen Beiträgen zur nähern Kenntuifs des
Galvanismus. Bd. I. Jena 1800. S. ltl if.