Druckschrift 
1,1 (1892) 1389 - 1466
Entstehung
Seite
XXXIII
Einzelbild herunterladen
 

Einleitung.

xxxin

unter IX bemerkt worden sind. Nichtsdestoweniger durfte dieseTabelle nicht fortfallen, weil in einer grösseren Zahl von Rek-toraten doch die genauen Zahlen sich feststellen Hessen undimmerhin bemerkenswerte Rückschlüsse gestatten auf die aus-schlaggebende Bedeutung des geistlichen Standes für die Hoch-schule.

Tabelle 4 giebt zunächst durch die Übersicht über dieGebührenzahlungen (4a) ein Bild von der sozialen Schichtungder Studentenschaft. Man wird im allgemeinen das Fehlen derAngabe unbedenklich auf die volle Gebührenzahlung deutendürfen. Für die Tabelle ist diese fast gewisse Wahrschein-lichkeit nicht verwertet worden, weil sie nur verbürgte Zahlenbringen sollte. Es wird aber leicht sein, durch den Vergleichder armen und fast armen Studenten mit der Gesamtzahl denProzentsatz festzustellen, den die völlig unbemittelten Ständefür den Universitätsbesuch lieferten. Die Tabelle über dieEidleistung (4 b) zeigt die Zahl der jugendlichen und dervornehmen Studierenden. Auch hier scheint die Eidleistungals das Regelmässige vorausgesetzt zu sein, sodass nur dieUnterlassung besonders vermerkt wurde. Hier wird sich eben-falls wieder das Verhältnis dieser Studentenkategorieen zur Ge-samtzahl prozentual gewinnen lassen.

Tabelle 5 bringt die Studienrichtung der Immatrikuliertenzum Ausdrucke und bedarf keiner Erläuterung. Nur wird beider Betrachtung der Zahlenverhältnisse der einzelnen Fakul-täten zu beachten sein einmal die oben unter XII nachgewie-sene Dehnbarkeit der Fakultäten und der Umstand, dass dieartistische Fakultät durchschnittlich als Vorschule zu den an-deren höheren Fakultäten galt, sodass das wirkliche Verhältnissich sehr zu Ungunsten der Artisten verschob. Der Tabellekommt also nur ein relativer Wert zu.

XV. Die Register.

Die Register zerfallen in das Haupt- und 4 Nebenregister.Sie beschränken sich auf den Text und die mit * bezeichnetenZusätze der Matrikel (vgl. unter III). Die Anmerkungen zuberücksichtigen, erwies sich als unausführbar.

Kölner Univers.-Matrikel I.

III