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Einleitung.
gängig auf den Kirchensprengel, die Diözese; nur sehr ver-einzelt wird daneben noch die weltliche Zugehörigkeit hervor-gehoben, so einigemal die Herkunft aus dem Herzogtum Jülich.
Die Rektoren haben die Bezeichnung der Diözese allge-mein auf den Herkunftsort bezogen; aber vereinzelt betrifft sienicht diesen, sondern die Dignität des Immatrikulierten 1 ). Dassind aber Ausnahmen; zudem lag meist das Benefizium in derHeimat-Diözese des Studierenden 2 ).
Wenn der Zusatz diocesis (d.) fehlt, so ist als Herkunfts-ort der Bischofssitz selbst anzusehen; ein clericus Coloniensisist nach dem Sprachgebrauche der Matrikel durchweg ein Kölner.Dabei ist zu beachten, dass in der Vladislaviensis diocesisDanzig als Hauptort galt und daher die Vladislavienses einfachals Danziger anzusehen sind. Dieser Sprachgebrauch ist durch-aus evident, wird gelegentlich noch ausdrücklich durch Strei-chung des überflüssiger Weise gesetzten diocesis erwiesen 3 ).Bei einzelnen nachlässigen Rektoren 4 ) ist leider die Bezeich-nung diocesis überhaupt weggelassen, wodurch eine Undeut-lichkeit entsteht. ‘De 5 bezeichnet selbstverständlich in der Regelnur die Heimat, oder oft auch den Familiennamen, welcher derursprünglichen Heimat entlehnt ist. Ganz vereinzelt bezeichnet' de 5 auch den Studienort, mit welchem der Immatrikulierte durchlangen Aufenthalt und Lehrthätigkeit enge verknüpft war 5 ).Monasterium ohne Zusatz ist regelmässig Münster i. W., sehrselten Münstereifel G ).
Die Erklärung der Ortsnamen ist in ausgedehnter Weisein den Registern versucht worden..
IX. Stand der Studenten. (Tabelle 3.)
Die Angaben über den Stand der Studierenden sind ineiner besonderen Tabelle niedergelegt. Nur wenige Rektoren
!) z. B. II, 102; 92, 19; 138, 26; 193, 47; 208, 20.
3 ) Das Gegenteil wird einmal ausdrücklich hervorgehoben, 130, 27: rationebeneficii d. Cam., ratione originis Leod.
3 ) z. B. 129, II; 130, 28.
4 ) z. B. im 195. Rektorat.
5 ) z. B. der Professor Thomas Lyel de Parisius (291, 66), statt de Scotia,wie er sonst nach seiner Heimat schlechtweg genannt wird.
e ) so 198, 47, wie aus späterer Erwähnung hervorgeht.