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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
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nm Ihnen immer zeigen, wie mich die Fincmzfragcnimportnniercn. Vergessen Sic Das nie, und Siewerden nie mir verargen, wenn ich auch Sic mitdiesen Fragen behellige.

Ich kann heut fast gar nicht sehen, und meineAugen brennen. Seit ich mich von Herrn Reinhardtgetrennt, habe ich Niemand, dem ich einen Briefim Deutschen diktieren kann; sonst würde ich Ihnenöfter schreiben. Niemand erhält Brief von mir,Niemand Antwort. Viel passiert. Drei niederträchtigeKlicken machen mir den gemeinsten Krieg — undich bekümmere mich nicht darum. — Grüßen Siemir herzlich den Schiff; seine Novellen haben michhöchlich ergötzt, und ich werde ihm durch meineSchwester Alles wissen lassen, was mir zu schrei-ben oder gar zu diktieren unmöglich, z. B. meineLage, wo ich hier oft die besten Freunde monat-lang nicht sehen darf. Eben weil ich MadameEmbden erwartete, schrieb ich nicht an Schiff.

Hier ist Stahr nebst Fanny Lewald, die ichoft sehe. Eine Menge Deutsche bringt die Ausstel-lung, ich Hab' aber nur Wenige empfangen können.

Ich hoffe, es geht Ihnen gut und unser lieberjunger Bursche gedeiht leiblich und geistig; ich lasseihn, so wie überhaupt Ihre Familie, freundlichstgrüßen.