Druckschrift 
21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
Seite
62
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scheu, wie diffizil ich bin in Stilistik. Bei unsererGcsammtausgabc werden Sie Das noch mehr er-fahren. Anfangs Mai bin ich bei Euch in Ham-burg. Dann will ich dort auch selbst den Druckdes „Atta Troll's" besorgen, ob dessen Verzögerungich mich nicht genug zu entschuldigen weiß; ichwerde Ihnen aber durch eine bedeutende Vorredeeinige Vergütung bieten. Möge mein dortiger Auf-enthalt, wo ich der heitersten Geistesruhe bedarf,durch keine Nachwehen oder gar Erneuerungen mei-ner Familienzwiste gestört werden. Indem ich KarlHeine jüngst ankündigte, wesshalb ich nächstes Früh-jahr nach Hamburg kommen müsse, bat ich ihn, umGottcswillcn vorher die Differenz, die noch ob-waltet zwischen uns, zu schlichten. Aber leider, jemehr ich meinen Stolz kasteie und mich unterwür-fig und flehend zeige, desto patziger und arroganterund beleidigender wird mein armer Vetter, der dieMilde für Schwäche ansieht und nie begriff, dassich gegen Jemand, den ich nicht wie ihn liebte, un-barmherzig meine ganze Stärke angewendet hätte.

Ich will Ihnen keinen Vorwurf machen, dassauch Sie, wie so viele Andere, die an die Groß-muth von Karl Heine glaubten, mich zu solcherSelbstdemüthigung angetrieben und an die Machtder versöhnenden Zeit appellieren hießen. Da Hab'