— 43 —
sich ebenfalls sehr nnpässlich befindet, lässt Sic undMadame Laube recht freundschaftlich grüßen; ichhabe versprochen, diese Grüße neben den mcinigcnzu besorgen. Wann sehen wir Euch mal wieder inParis? Da Sic sich jetzt so viel und mit so vielemGlück mit der Bühne beschästigen, gäbe Ihnen Parisgewiss bessere Ausbeute, als in früherer Zeit.
Nochmals meinen Dank für Ihre thätigc Un-te rstützung in der delikaten Angelegenheit. SagenSie mir jetzt, wie viel Jnscratkosteu Sie für michgezahlt haben, und wie ich Ihnen dieselben zukom-men lassen soll. — Gestern las ich in der „Allg.Zeitung" eine Annonce von Kaatzcr's Album, undin dem Inhaltsverzeichnis steht „Heine und seineErbschaft" angeführt. Ich möchte diesen Artikel gernlesen, und da das Buch in Leipzig erschienen, sobitte ich Sie, mir die auf mich bezüglichen Blätterumgehend unter Krcnzkouvert hierher zu schicken.
Grüßen Sie mir Freund Kuranda, dem ichebenfalls herzlich danke für seinen Liebeseifcr. Ichwerde ihm schreiben, sobald meine Augen nur einLeidliches sich bessern. Die „Grcnzboten", sagen Sieihm gefälligst, die er hierher schicken wollte, sindbis jetzt noch nicht angekommen.
Ich lebe hier ganz isoliert; was dort vorgeht,weiß ich nicht, selten meldet mir Campe Etwas,