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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
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Messer gewetzt wurde, das mich ins Herz treffenmuffte, und als ich wirklich blutend zu Boden sank,schreibt er mir einen liebenswürdigen Brief, woriner die größte Thcilnahme für meine Gesundheit undmeine literarische Thätigkcit ausspricht, wie ich Ihnenschon geschrieben! Indessen, er kann zu seiner Recht-fertigung sagen, dass ich ihn nie mit meinen In-teressen ausdrücklich beauftragt. Das ist wahr, undweit entfernt, in ihm einen Widersacher zn sehen,habe ich nach reiflichem Nachdenken sogar beschlossen,ihm jetzt meine Interessen vcrtrauungsvoll in dieHände zn legen und ihn zum Vermittler zwischenmir und Karl Heine zu machen. Dieses ist derHauptzweck meines heutigen Briefes, und ich bitteSie, in meinem Namen zn vr. Halle zu gehenund seine gütige Vermittlung für mich in Anspruchzu nehmen. Er wird vielleicht diese Gelegenheit gernergreifen, um mir seinen generösen Diensteifer zubeweisen, und er wird gewiss seinen ganzen Kreditbei Karl Heine aufbieten, um der fatalen Streit-sache so schnell als möglich ein Ende zn machen.Er ist gescheit genug, in der Tiefe einzusehen, dasshier wirklich psrinnlnin in mors, ist — Wahr-lich, was jetzt noch als ein unbedeutendes Fünkleinglimmt, prasselt bald in lichte Flammen auf, undunversehens steht der ganze Wald in Brand, und