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meines Herzens wollte ich schon in der „Allg. Ztg."den Leumund des Angegriffenen großmüthig ver-treten, aber bei reiscrem Nachdenken merkte ich, dassich ans dein Wege war, eine sentimentale Dummheitzu begehen. Übrigens weiß ich jetzt, welche Feind-schaft mein Familiennnglück gern ausbeuten möchte,um dem Or. Halle Etwas ans Zeug zu flicken undmich auf ihn loszuhetzcn. Dieser Tage muffte ichim schlechtesten Wetter, durch Dick und Dünn, voneinem Zeitungsburcau zum andern wandern, umdurch persönliche Intervention einen Artikel ausHamburg zu hintertreiben, von dem ich Wind be-kommen, dass er gedruckt werden solle, und vorzüg-lich zwar gegen den Senat, insbesondere aber ganzfurchtbar gegen Or. Halle gerichtet sei. Und ichversichere Ihnen, er war nicht von Zucker. Aberverdient es der Mann, daß ich mir solche Unbillzu Gemüthc führe? Wenn er auch nie Etwas gegenmich gethan, so hat er doch niemals Etwas fürmich gethan, er kannte meine Zukunft in bestimm-ten Zahlen, und er machte mich sorglos in der Ge-genwart — er hat wenigstens stillschweigend Vielan mir verbrochen. Er, der jede Stunde beimeinem Oheim überwachte, mittelbar oder unmit-telbar, er hätte durch ein Wort die Gefahr abwen-den können. Nein, er stand ruhig dabei, als das