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21 (1866) Briefe : T. 3
Entstehung
Seite
15
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Reise. Ich werde wahrscheinlich, indem ich bis Endeder nächsten Woche noch auf Brief von Ihnen warte,gar nicht mehr ins Bad gehn können — HabenSie Dies gewollt, haben Sie etwa meine Reise nachder Schweiz ungern gesehen, so ist es Ihnen ge-lungen, sie mir zu vereiteln — Aber, der Teufel!warum lassen Sic einen Freund in dieser Roth?Sic wissen doch, dass ich keine Ruhe habe, ehe ichüber das Schicksal meines Mannskripts Gewissheiterlangt — Ich glaube, ich werde es zuletzt nichtmehr aushalten können und über Hals und Kopfnach Hamburg eilen. — Gestern ging ich mit Hebbeldrei Stunden lang auf und ab, und da er ebenfallskeine Nachricht von Ihnen hat, brachen wir unsvergebens die Köpfe. Ich schließe, denn die Federfällt mir aus der Hand.

Ihr Freund

^ H. Heine.

219. An Julius Campe.

Paris, den 18. Oktober 1844.

Liebster Campe!

Nebenstehend die Vorrede der ich leider nurwenige Augenblicke widmen konnte. Sie ist dennoch

*) Zur zweiten Auflage der „Neuen Gedichte". DieseVorrede, welche zu spät eintraf, um noch mitabgedruckt zuwerden, findet sich unter den „Nachträgen" dieses Bandes.