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2 (1826) C und D
Entstehung
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T h e o r i e.

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ucn also durch sich hindurch fortpilanzc und dadurch die Er-scheinungen des Lichtes an der andern Seile, hervorbringo, soscheint cs sehr schwer begreiflich, wie die ungemein grofse Ile-crclmiifsigkcit bei dem Durchlässen des Lichts statt finden könne.Diese Schwierigkeiten entstehen indefs hei beiden Hypothesen

vorzüglich daraus, dafs unsere Vorstellungen von Bewegung,

! von Widerstand, den die Bewegung leidet, u. s. w. sich viel zuj S chr an die sehr stark in die Sinne fallenden Erscheinungen au-

kniipfen.

Die Erscheinung, welche sich uns beim Durchgänge desLiclittheilchciis (wenn es mir erlaubt ist, so zu reden) durcheinen fesLen durchsichtigen Körper darbietet., stimmt vollkom-! men mit den Gesetzen der anziehenden Kräfte überein r ; dasLiehtlheiiclien findet durch den fcslen durchsichtigen Körperseinen Weg mit eben der Sicherheit und Regelmälsigkcit, wieder geworfene Körper seinen Weg durch die Luft findet. Dies| würde uns nicht im Mindesten sonderbar Vorkommen, wenn

wir uns ein solches Ausweichen der Theilchen dos festen Kör-pers denken könnten, wie wir es uns bei dciiLuftlheilchen den-ken, welche der geworfene Körper auf seinem Wege autriiTl,and die Schwierigkeit, die ich oben erwähnte, kann daher ebenso wohl in einer unrichtigen Vorstellung von der Härte derKörper, wonach ihre Theilchen dem eindringendeu Lichuheil-clicn nicht ausweichen,. liegen, als in einer unrichtigen Vorstcl-

, lang vom Lichte. Dürften wir sagen, das Lichttheilchcn treibeeben so die Theilchen des durchsichtigen Körpers aus dem We-ge, wie der geworfene Körper die Luft, und dieses sey nur,weil es so unendlich wenig helrägt, uns nicht merklich,keine MaLerie sey so hart, dafs sie nicht eine hinreichende Ver-schiebbarkeit der Theilchen besitze, um den feinen und schnel-len Lichtlheiiclien auszuwcicheii, dürften wir dies sagen,so wäre alle Schwierigkeit gehoben, die dasHinduf chgchcii derLiehltheilchen betreffen.

Die Schwierigkeit, welche der Behauptung, das Lichtthoil-elicn folge den Gesetzen der anziehenden Kräfte, sich cnti;cffeu-.

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| stclll, wenn man die an der Oberfläche jedes durchsichtigen

1 Vergl. Art. Brechung Nr. 24. Tli. I. S. 1153. Art. DoppelteBrechung Nr. 9. Th. I. S. 1179,

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