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zu lassen, eine ganz ahnliche Umwandlung der Form gesche-hen muß, wie bei Übertragungen anderer Art, die der Ge-genwart faßlich sein sollen.
Die Thomasius'schen Anmerkungen konnten nur zum ge-ringem Theile, und auch diese nur in Abkürzung beigegebenwerden.
Wenn die Feinde des Lichts das ganze vernunftwidrigeund veraltete System ohne einige Aenderung als Angriffs-waffe zu gebrauchen, sich nicht entblöden, so kann man esgewiß nicht tadeln, wenn die Freunde der Wahrheit sich auchder frühern Vertheidigungswaffen bedienen, zumal wenn sieso kundig und besonnen, wie hier, gehandhabt wurden. Undwenn dies auch von Andern, als eigentlichen und ausschließli-chen Theologen geschieht, so muß man bedenken, welchen all-gewaltigen Einfluß die religiöse Glaubensform auf Bildungund Wissenschaft überhaupt sowohl, als das Geschick derer,die Diesen ihr Leben und Wirken weihten, jederzeit äußert.Und die nachtheilige Einwirkung eines entweder nur bezweck-ten, oder in der That überhand nehmenden Versinsterungssy-stems auf die edleren Studien hat sich in unserer Zeit nurzu deutlich schon an den Tag gegeben. Könnten die unaus-gesetzt thatigen Umgriffe dieser Verheerung fort und fort un-gehindert vor sich schreiten, so dürfte bald für einen denkendenGeist keine Sicherheit mehr zu hoffen stehen. Gewiß kannaber kein Vernünftiger jene Umtriebe befördern oder begün-stigen wollen, der die Geschichte und das Wesen des Papst-thums kennt; welches kennen zu lernen, das vorliegende einsehr instructives Mittel sein dürfte.