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spath, dem Chimborazv noch Labrador, dem Vulkan von Tolucanoch Albit zugewiesen), hat der geistreiche Forscher Abich, Chemikerund Gevgnost zugleich, (P o g g e n d. Ann. Bd. IT 1840 S. 523)irrigerweise mir selbst die Erfindung des Namens Andesit als einertrachytischen, weitverbreiteten, albitreichen Gebirgsart zugeschrieben;und einer von ihm zuerst analysirten, noch etwas räthselhafteu, neuenFeldspath-Art hat er, „mit Berücksichtigung der Gebirgsart (von Mar-mato bei Popayan), in der sie zuerst erkannt wurde", Andesin ge-nannt. Der Andesin (Pseudo-AIbit aus dem Andesit) soll zwischenLabrador und Oligoklas in der Mitte stehn: bei 15° R. Temperaturist sein specifisches Gewicht 2,733; das des Andesits, in welchemder Andesin vorkam, ist 3,593. Gustav Rose bezweifelt, wie späterCharles Deville Stuckes cks Titkc> loxiv p. 30), die Selbstständigkeitdes Andesins, da sie nur auf einer einmaligen Analyse Abich's be-ruht, und weil die von Francis (Poggend. Bd. I.II. 1841 S. 472)in dem Laboratorium von Heinrich Rose ausgeführte Analyse des feld-spathartigen Gemengtheils in dem von mir aus Südamerika mitge-brachten schönen Diorit-Porphyr von Pisoje bei Popayan mit demvon Abich analysirten Andesin von Marmato zwar große Aehnlich-keit andeutet, aber doch anders zusammengesetzt ist. Noch viel un-sicherer ist der sogenannte Andesin aus dem Syenit der Vogesen(von dem Hallon cle Servanee und von Coravillers, den Delefsezerlegt hat). Vergl. G. Rose in der schon oben citirten Zeit-schrift der deutschen geologischen Gesellschaft Bd. I. fürdas Jahr 1849 S. 369. Es ist nicht unwichtig hier darauf aufmerk-sam zu machen, daß der Name Andesin, von Abich als der eineseinfachen Minerals aufgeführt, zuerst in dessen reichhaltiger Abhand-lung: Beitrag zur Kenntniß des Feldspaths erscheint (inPoggend. Ann. Bd. T. S. 125 und 341, Bd. IT. S. 519): alsoim Jahre 1340, wenigstens fünf Jahre nach der Benennung der Ge-birgsart Andesit; und keinesweges umgekehrt älter ist als der derGebirgsart, wie bisweilen irrig behauptet wird. In den Forma-tionen von Chili, welche Darwin so oft albitreichen ancissikie gra-oite und anciesitio porpkz're nennt sOeoloZiea! odsvrvgliousou Soutk Tmerics 1846 p. 174), mögen auch wohl Oligoklaseenthalten sein. Gustav Rose, dessen Abhandlung über die No-menklatur der mit dem Grünsteine und Grünsteinpor-phyr verwandten Gebirgsarten (in P v g g e n d o r f f'