Druckschrift 
4 (1858)
Entstehung
Seite
208
Einzelbild herunterladen
 

208

Azimuth des Bogens, fortzuschreiten, ging die Nadel nach Ostenzurück. Die Veränderungen in der Magnet-Declination, welche indiesem Monate Nachts gewöhnlich 2' 27" bis 3' betragen, stiegenwährend des Nordlichts progressiv und ohne große Oscillationenauf 26' 23". Die Abweichung war am kleinsten, als das Nord-licht um 9" 12' am stärksten war. Die horizontale Kraft fandenwir während des Nordlichts 1' 37",73 für 21 Schwingungen; um21» 50', also lange nach dem Nordlichte, das um 14» 10' ganz geendigthatte, I'37",I7 bei derselben Zahl der Schwingungen. Temperaturdes Zimmers, wo die Schwingungen der kleinen Nadel gemessenwurden, im ersten Falle 3°, 2; im zweiten 2°, 8. Die Intensitätwar also während des Nordlichts um ein Weniges vermindert.Mond ohne alle farbige Ringe." (Aus meinem magnetischenTagcbuche.) Vergl. Hansteen S. 459.

2" (S. 143.) Sabine on dsxs ok unususl mag», vis-lurbanees p. I. p. XVIII. >Mr. Ilravais condul des observs-lions de vapcmie que I'iolensite korironksle ciiminue pendant IvPeriode !a plus aetive clu plcenomene de I'surore boresle«(Martins p. 461).

^ (S. 143.) Delesse sur I'gssoeinlion des minersux d;,ns losrockes qui ont un pouvoir magnelitjue elec-e, in den Lomptesrendus de I'Xesd. des Sc. V. XXXI. 1860 p. 806; und .4 n-nales des Uines, 4-°' Serie I'. XV. (1849) p. >30.

^ (S. 143.) Reich über Gebirgs- und Gesteins-Magnetismusin Pvggend. Ann. Bv. 77. S. 35.

" (S. 149.) Als ich im Jahr 1796 am fränkischen Fichtel-gebirge, wo ich die Stelle eines Oberbergmeisters bekleidete, denso merkwürdigen polarischen Serpentinberg (Haidberg) bei Ge-steh auffand, welcher in einzelnen Punkten bis in 22 Fuß Entfer-nung auf die Abweichung der Nadel wirkt (Intelligenz-Blattder allgem. Jenaer Litteratur-Zeitung Dec. 1796 No. 169S. 1447 und März 1797 Nv. 38 S. 323326; Gren's NeuesJournal der Physik Bd. IV. 1797 S. 136; Xnnalss de 06i-mie V. XXII. p. 47>; wurde diese Frage besonders angeregt. Ichhatte zu finden geglaubt, daß die Magnet-Achsen des Bergesgegen die Erdpole gänzlich invertirt liegen; aber nach Unter-suchungen von Bischoss und Goldfuß (Beschreibung des Fichtel-gebirges Bd. I. S. 196) sind für 1316 zwar auch magnetische