Druckschrift 
4 (1858)
Entstehung
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Beobachtungen sind wichtige und unerwartete Resultate geliefertworden. Die Gesetzlichkeit der Kraftäußerung, — der nächste,nicht der letzte Zweck aller Forschungen —, ist bereits in vieleneinzelnen Phasen der Erscheinung befriedigend ergründet worden.Was auf dem Wege des physikalischen Erperimentirensvon den Beziehungen des Erd-Magnetismus zur bewegten Elec-tricität, zur strahlenden Wärme und zum Lichte; was von den,spät erst verallgemeinerten Erscheinungen deS Diamagnetis-muö und von der specifischen Eigenschaft des atmosphärischenSauerstoffs, Polarität anzunehmen, entdeckt wurde: eröff-net wenigstens die frohe Aussicht, der Natur der Magnetkraftselbst näher zu treten.

Um das Lob zu rechtfertigen, das wir im allgemeinen überdie magnetischen Arbeiten der ersten Hälfte unseres Jahr-hunderts ausgesprochen, nenne ich hier aphoristisch, wie esdas Wesen und die Form dieser Schrift mit sich bringen, dieHauptmomente der einzelnen Bestrebungen. Es haben die-selben einander wechselseitig hervorgerufen: daher ich sie baldchronologisch an einander reihe, bald gruppenweise vereinige. ^

1803—1606 Krusenstern's Reise um die Welt (1312); derm agnetische und astronomische Theil ist von Horner (Bd. III.S. 317).

1304 Erforschung des Gesetzes der von dem magnetischenAeguator gegen Norden und Süden hin zunehmenden Intensitätder tellnrischen Magnetkraft, gegründet auf Beobachtungen von1799 bis 1804. (Humboldt Voz>!>Fe sux llegions üguinoxiales<lu Xouveau Lontineul 1. III. p. 613—623; Lametherie äonruslcko lllrxsiguo'D llXIX. 1804 p. 433, mit dem ersten Cntivnrf einerIntensitäts-Karte; Kosmos Bd. I. S. 432 Anm. 29.) Spatere Be-obachtungen haben gezeigt, daß das Minimum der Intensität nichtdein magnetischen Aeguator entspricht, und daß die Vermehrungder Intensität sich in beiden Hemisphären nicht bis zum Magnetpolerstreckt.